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Frank Düppenbecker

Sommerliche Orgelkonzerte 2015






Hier finden Sie Ausschnitte aus Pressekritiken 2015 der Sommerlichen Orgelkonzerte in der Friedenskirche zu Duisburg-Hamborn.

Sommerliche Orgelkonzerte 2015


Auftakt vierhändig und vierfüßig

Die 21. Sommerlichen Orgelkonzerte in der evangelischen Friedenskirche Hamborn haben begonnen, jeden Mittwoch in den Sommerferien. Zur Eröffnung spielten Bettina Strübel (Frankfurt am Main) und Klaus Eldert Müller (Dortmund).

VON INGO HODDICK
- Rheinische Post - Freitag 3. Juli 2015

"Freunde der Orgelmusik (und solche, die es noch werden wollen) finden in diesen Wochen wieder spannende Hörerlebnisse. Während Opernhäuser und Konzertsäle in den Sommerferien geschlossen sind, lädt die evangelische Kirchengemeinde Hamborn jeden Mittwoch zu den 21. Sommerlichen Orgelkonzerten in die Friedenskirche an der Duisburger Straße 174. Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke ist es wieder gelungen, renommierte Organistinnen und Organisten aus verschiedenen Städten für ein Gastspiel an der Eule-Orgel zu gewinnen".


Pressekritik zum 1. SO 2015

Klaus Eldert Müller, Dortmund

Foto: Privat



"
Den Auftakt vierhändig und vierfüßig machten jetzt Bettina Strubel (Kantorin in Frankfurt am Main) und Klaus Eldert Müller (Kantor an der Dortmunder' Stadtkirche St. Reinoldi), beide bewährte Gäste nicht nur in dieser Konzertreihe. Es begann mit der gefälligen „Sinfonia con l'imitazione della banda militare" von Giovanni Morafidi (1777 - 1856). Das war das einzige Originalwerk des Abends, danach folgten mehr oder weniger Bearbeitungen. „Aria und Ciacona" G-Dur von Johann Sebastian Bach beruht auf dessen Goldberg-Variationen, vor allem auf den auf der Rückseite der Handschrift notierten Kanons BWV1087,1077 und 1076. Die Wiener Klassiker Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart schrieben ihre Partita F-Dur Hob. XVIIa:2 beziehungsweise Fantasie f-Moll KV 608 für Flötenuhren, also automatische Orgeln. Aufs Ganze gingen die beiden versierten Ausführenden aber erst mit beliebten Orchesterwerken in geglückten Arrangements, gewagten Registrierungen und mutigen Spielansätzen. Es waren die Sätze „Morgenstimmung" und „Arabischer Tanz" aus „Peer Gynt" von Edvard Grieg, „Der Schwan" aus dem „Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saens und sogar der „Bolero" von Maurice Ravel. Als beruhigende Zugabe kam noch etwas für die Flötenuhr von Ludwig van Beethoven (...)"


Pressekritik zum 2. SO 2015

Karla Schröter, Willi Kronenberg,


Schlosskirchen-Musik in der Friedenskirche
VON INGO HODDICK Rheinische Post 10.07.2015

"
Auch die 21. Sommerlichen Orgelkonzerte in der evangelischen Friedenskirche Hamborn, jeden Mittwoch in den Sommerferien, sind für Besonderheiten gut. Beim zweiten Abend für dieses Jahr gab es jetzt erstmals „Musik aus sächsischen Schlosskirchen für Barockoboe und Orgel", gespielt von dem Kölner Ensemble „Concert Royal" in seiner Minimalbesetzung Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg (Orgel).

Die Besetzung „Oboe und obligate Orgel" entwickelten die sächsischen Nachfolger von Johann Sebastian Bach, so dass auch hier überwiegend Werke seiner Schüler und Enkelschüler erklangen, oft Choralvorspiele. Bemerkenswert zwei vierstimmige Fantasien für Oboe und Orgel, die in F und die schon zu ihrer Zeit besonders bekannte in f, von dem Bach-Schüler Johann Ludwig Krebs (1713 - 1780), Bachs frühes und knappes Präludium und Fuge g-Moll BWV 535 für Orgel sowie die erst kürzlich entdeckte, aber höchst hörenswerte „Sonata ä Oboe solo col Basso" HoWV XI. 1 von dem Bach-Schüler Gottfried August Homilius (1714 - 1785). Das historische Blasinstrument verband sich gut mit den 22 charakteristischen Registern der 1974 von der sächsischen Firma Eule erbauten Orgel der Friedenskirche. Das Duo spielte hier zunächst noch wie mit angezogener Handbremse, mit teilweise sogar etwas ungelenker Artikulation und Phrasierung. So richtig in Fahrt kamen sie erst mit eher galanten Werken wie der Fantasie Es-Dur für Orgel von dem Bach-Schüler Johann Gottfried Müthel (1728 - 1788), der dann bis zu seinem Tod in Riga lebte, und der Partita C-Dur für Oboe und obligate Orgel von Johann Wilhelm Hertel (1727 - 1789), der in Potsdam Schüler des Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel war (...)"


Pressekritik zum 3. SO 2015

Axel Berchem


Hamborn: Kalifornischer Wein auf der Orgel

Axel Berchem formte aus den 22 Registern der Eule-Orgel durchaus passende Klänge.

VON INGO HODDICK
- Rheinische Post


"Halbzeit bei den 21. Sommerlichen Orgelkonzerten an der evanglischen Friedenskirche Hamborn jeden Mittwoch in den Sommerferien. Zeit für eine Zwischenbilanz. Während die ersten beiden Abende mit den Besonderheiten "vierhändig und vierfüßig" beziehungsweise "Barockoboe" programmatisch Champagner und interpretatorisch eher Schwarzbrot waren (die RP berichtete), wirkte die dritte Ausgabe ausgeglichener. Hinter dem schlichten Titel "Vier Suiten für Orgel" - wobei eine „Suite" erst einmal einfach eine Abfolge von Sätzen ist - verbarg sich ein klug konstruiertes Programm. Dabei nannte der 1956 in Düsseldorf geborene Moerser Kantor Axel Berchem es „leichthinnig" (...)"

"Umfangreich, aber kurzweilig dann die „California Wine Suite" op. 40 (1991) von dem 1945 geborenen Hans Uwe Hielscher. In jedem der acht Sätze verbindet sich eine musikalische Form mit einer kalifornischen Weinsorte, von den „Fanfares (Cabernet Sauvignon)" bis zur „Toccata (California Champagne)" mit dem Cantus firmus „Gaudeamus igitur". Eine Entdeckung ist die elegante dritte Suite F-Dur von dem Österreicher Ferdinand Tobias Richter (1651 - 1711). Bereits bekannt und beliebt dagegen die „Suite gothique" (1895) von Leon Boellmann (1862 - 1897).

Axel Berchem formte aus den 22 mehr sächsischen als französischen Registern der Eule-Orgel durchaus passende Klänge und folgte faszinierend dem feurigen Flug der Musik. Nur selten schwappte er über den Tellerrand des Tempos. Für die Begeisterung des Publikums bedankte er sich mit einem Gebet von Matthew Archer, einem Pendant zu dem „Priere ä Notre-Dame" bei Boellmann (...)"


Pressekritik zum 4. SO 2015

Hye-Kyoung Kang



Kritik Rheinische Post vom 25.07.2015

Von Ingo Hoddick

"Die 21. Sommerlichen Orgelkonzerte an der Friedenskirche Hamborn, jeden Mittwoch in den Sommerferien, haben ihre erste Sensation. Am vierten Abend gastierte Hye-Kyoug Kang, Kantorin der Lutherkirche Duissern und noch Konzertexamen-Studentin bei Jürgen Kursawa an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Der prominente Professor war hier auch anwesend und half bei schwierigen Registerwechseln.

"Feuerwerk auf der Orgel": Der Titel des Konzerts war nicht zu viel versprochen. Auf dem Programm standen vier heitere und durchaus virtuose Kompositionen aus dem Barock. Den Rahmen bildeten zwei besonders prächtige freie - also nicht choralgebundene - Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. Das eine war das Concerto a-Moll für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo op. 3 Nr. 8 (RV 522) von Antonio Vivaldi in Bachs brillanter Bearbeitung BWV 593. Das andere war die gleichfalls konzertante und besonders einfallsreiche Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564. Dazwischen kamen zwei noch ältere Stücke. Das eine war die Toccata F-Dur von Dietrich Buxtehude, aber nicht die vergleichsweise schlichte und immer wieder gern genommene BuxWV 157, sondern die viel anspruchsvollere BuxWV 156, die daher sehr selten im Konzert zu erleben ist. Das andere war jene Variationenfolge "Aria Sebaldina" (aus der Sammlung "Hexachordum Apollinis"), mit welcher Johann Pachelbel als damaliger Kantor der Nürnberger Kirche St. Sebald seiner schönen Wahlheimat huldigte.

Die 1979 im südkoreanischen Iksan geborene Organistin meisterte nicht nur die enormen spieltechnischen Anforderungen, sie verlieh der Musik auch vollkommene Klarheit und ganz natürlich sprechende Gelassenheit.

Wir haben hier wohl eine Organistin der Zukunft erlebt. Fast überflüssig zu betonen, dass dieses "Feuerwerk" perfekt auf die 22 Register der 1974 von der sächsischen Firma Eule erbauten Orgel passte. Als Zugabe folgte noch ein putziges Stücklein von dem Bach-Sohn Johann Christian. "Es ist für vier Hände geschrieben", erläuterte Hye-Kyoung Kang: "Da ich nur zwei Hände habe, leihe ich mir noch zwei Hände von meinem Professor (...)"





Pressekritik zum 5. SO 2015

Konrad Paul


Vorzügliches Orgelkonzert mit Lobgesang der Maria

Von Ingo Hoddick - Rheinische Post
vom 1.08.2015

"
Wirklich vorzüglich war jetzt das fünfte der 21. Sommerlichen Orgelkonzerte an der Friedenskirche Hamborn, jeden Mittwoch in den Sommerferien. Zu Gast war der Oberhausener Kantor Konrad Paul, geboren 1979 in Wernigerode, mit dem interessanten und abwechslungsreichen Programm "Meine Seele erhebt den Herrn". Es ging also um den Lobgesang der Maria, überliefert im Lukas-Evangelium, mit dem sie der Freude über die bevorstehende Geburt Jesu Ausdruck verleiht, das so genannte Magnificat. Den roten Faden des Abends bildeten barocke Magnificat-Vertonungen. Den Rahmen spannten die beiden wichtigsten Werke dieser Gattung, nämlich von Dietrich Buxtehude das virtuose "Magnificat Primi Toni" BuxWV 203, mit Variationen fast wie Präludium und Fuge, und von Johann Sebastian Bach die kurze, aber monumentale "Fuga sopra il Magnificat" BWV 733. Dabei war aber auch das "Magnificat Secundi Toni" von dem vor 400 Jahren geborenen Matthias Weckmann. Dazwischen gab es spätromantische Mittelsätze, nämlich von Josef Rheinberger das pastorale Intermezzo aus der vierten Sonate op. 98 und von Louis Vierne die Pastorale und das Scherzo aus der ersten Symphonie op. 14.

Im 17. Jahrhundert entstand der Brauch, das Magnificat in der Vesper am Samstagabend im Wechsel von gregorianischem Gesang und den entsprechenden Orgelwerken aufzuführen. Auch jetzt in Hamborn stimmte Konrad Paul vor den Stücken von Buxtehude und Weckmann die betreffende Zeile an. Und bei Rheinberger und Bach erkannte man den neunten Kirchenton ("Tonus Peregrinus"), der auch heute noch für das Magnificat gebräuchlich ist. Der Organist hatte dieses Programm perfekt auf die 22 Register der Eule-Orgel abgestimmt und legte es ebenso geläufig wie weitgehend stilsicher hin. Als Zugabe kam noch der prachtvolle Schluss des Finales der ersten Symphonie von Vierne. Zu den Sommerlichen Orgelkonzerten an der Duisburger Straße 174 kommen immer mehr als 60 Besucher (....)"


Pressekritik zum 6. SO 2015

Frank Düppenbecker

Sommerliche Orgelkonzerte 2015


Orgelkonzerte mit Trompeten

Frank Düppenbecker krönte die Reihe

Von Ingo Hoddick - Rheinische Post vom 7.08.2015


"Die 21. Sommerlichen Orgelkonzerte in der evangelischen Friedenskirche Hamborn, jeden Mittwoch in den Sommerferien, sind nun auch schon Geschichte. Der Trompeter Frank Düppenbecker, geboren 1964 in Essen und längst renommiert, sowie die ein Jahr ältere musikalische Hausherrin, Duisburgs Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke, krönten die Konzertreihe mit "Musik für allerhand Trompeten und eine Orgel".

Die sechs Abende boten in diesem Jahr in der ersten Hälfte besondere Programme, von "vierhändig und vierfüßig" über "Barockoboe" bis zu "Suiten", wobei erst am dritten Abend mit dem Moerser Kantor Axel Berchem die Wende zu wirklich guten Aufführungen kam. Höhepunkt war das "Feuerwerk auf der Orgel" am vierten Abend mit der noch jungen, aber bereits überragenden Duisserner Kantorin Hye-Kyoung Kang. Zu diesem Konzert kam die Rekordzahl von 99 Besuchern. Eine Entdeckung war die "Méditation religieuse" e-Moll für B-Trompete und Orgel von Calixa Lavallée (1842 - 1891), dem Komponisten der kanadischen Nationalhymne - hätten die klimatischen Verhältnisse hier nicht dem Trompeter einen feuchten Strich durch die Rechnung gemacht. Dazwischen setzte Tiina Henke perfekt passende Solobeiträge, vor allem das romantische "Prière" (Gebet) op. 17 von Alexandre Guilmant und das ganz frühe Präludium und Fuge C-Dur BWV 531 (...)"






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