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Friedenskirche - Eule Orgel






Hier finden Sie Ausschnitte aus Pressekritiken 2017 der Sommerlichen Orgelkonzerte in der Friedenskirche zu Duisburg-Hamborn.

Sommerliche Orgelkonzerte 2017


Die 23. Sommerlichen Orgelkonzerte in der evangelischen Friedenskirche Hamborn haben begonnen, jeden Mittwoch in den Sommerferien. Zur Eröffnung spielte Friedrich Storfinger Lutherchoräle in der Orgelmusik.

"Peter Stockschläder hat als Vertreter der nach wie vor erkrankten Kreiskantorin Tiina M. Henke die Konzertreihe für dieses Jahr gerettet. Im dritten Sommerlichen Orgelkonzert am Mittwoch, 2. August, um 20 Uhr, gibt es wieder, etwas ganz Anderes: Die besonders begabte Folkwang-Studentin Johanna Kloppert (Blockflöten und Barockvioline) sowie der Meidericher Kirchenmusiker Andreas Boos (Tasteninstrumente) spielen Werke von dem vor 250 Jahren gestorbenen Georg Philipp Telemann und von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt kostet sechs Euro. Im Anschluss an das Konzert gibt es wieder kühle Getränke im Kirchgarten, bei ungünstigen Wetterverhältnissen in der Sakristei“.


Pressekritik zum 1. SO 2017



Friedrich Storfinger beginnt die „Sommerlichen Orgelkonzerte" mit Werken zu Luther-Chorälen

Von Rudolf Hermes - Kritik NRZ - Samstag, 22. Juli 2017


„Peter Stockschläder sei Dank! Er hat die aktuelle Reihe der „Sommerlichen Orgelkonzerte" in der Hamborner Friedenskirche organisiert und somit gerettet, da Kantorin Tiina M. Henke langfristig erkrankt ist. Im Luther-Jahr spielte zur Eröffnung Friedrich Storfinger Werke, die auf Luther-Chorälen basieren.

Den Rahmen bilden zwei Orgelsonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die auf den Chorälen „Aus tiefer Not" und „Vater unser im Himmelreich" beruhen. Storfinger musiziert beide mit großem Atem. Die Sonaten schließen mit einem Andante, so dass es wirkt, als wollte der Komponistmöglichst unverbindlich sein. Der Schlusssatz der ersten Sonate klingt so sanft aus, als würde er auf dem Schilfrohr geblasen. Mit drei Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach kann Storfinger sowohl die Möglichkeiten der Eule-Orgel als auch seine virtuose Technik wesentlich eindrucksvoller unter Beweis stellen. So tritt der Choral „Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist" klar hervor, wird aber von einer Fülle von ornamentalem Schmuck umrankt. Gar nicht wie ein Kirchenlied, sondern wie ein gut gelaunter Schlager kommt „Dies sind die heil'gen zehn Gebot" daher. Bach macht aus der flotten Melodie aber eine kunstvolle Fughetta, in der sich die Stimmen fröhlich mischen.


Zwei Komponisten aus der Region hat Storfinger auch auf dem Programm: Den 1968 verstorbenen Mülheimer Siegfried Reda hat er selbst noch kennengelernt. In seiner Einführung verrät er: „Siegfried Reda war eine gefürchtete und respektierte Persönlichkeit. Wenn, er den Raum betrat, verstummten alle Gespräche und man wartete, bis man von ihm angesprochen wurde!!" So furchterregend ist seine Musik aber nicht. Choräle wie „Aus tiefer Not" beginnen ganz konventionell, doch dann verfällt die Begleitstimme in rumpelnde Rhythmen. Ganz bodenständig und fast schon unscheinbar wirken die Choräle des gebürtigen Duisburgers Ernst Pepping. Ein wildes Bild aus Tönen ist hingegen „Mit seinem Geist" des libanesischen Komponisten Naji Hakim. Das Stück des in Paris wirkenden Katholiken sprüht vor Farbenreichtum und auch in der Rhythmik gibt sich die Musik sehr pfiffig und tänzelt oft jazzig daher. Nach dem Finale mit Hakims Variationen über „Ein feste Burg" spendet das Publikum in der Friedenskirche so starken Applaus, dass der Wunsch nach einer Zugabe spürbar ist. Storfinger lässt sich aber nicht erweichen“.


Pressekritik zum 1. SO 2017


Mit einem Konzert von Friedrich Storfinger starteten jetzt die Sommerlichen Orgelkonzerte in der Hambornei Friedenskirche, die längst zum jährlichen Kulturprogramm der Stadt geworden sind.

Kritik Rheinische Post vom 22.07.2017

Von Ingo Hoddick

„Es ist wieder soweit: Die 23. Sommerlichen Orgelkonzerte an der Eule-Orgel der evangelischen Friedenskirche Hamborn, Duisburger Straße 174, jeden Mittwoch in den Sommerferien, haben begonnen. Längst gehören diese Konzerte zum jährlichen Kulturprogramm der Stadt. Zum Auftakt spielte der 1961 geborene, auch in Duisburg bereits bewährte Bottroper Kirchenmusiker Friedrich Storfinger „Lutherchoräle in der Orgelmusik". Das Programm formte ein ziemlich „normales" Orgelkonzert, passend zum 500-jährigen Reformations-Jubiläum. Felix Mendelssohn war vertreten mit zwei seiner sechs Sonaten op. 65, nämlich der Nr. 3 A-Dur über „Aus tiefer Not" (1844} und später der Nr. 6 d-Moll über „Vater unser im Himmelreich" (1845). Johann Sebastian Bach durfte natürlich nicht fehlen, hier mit drei Choralvorspieien. nämlich „Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist" BWV 667 aus den „Leipziger Chorälen" sowie der Fughetta über „Dies sind die heil'gen zehn Gebot" BWV 679 und „Christ, unser Herr, zum Jordan kam" BWV 684, beide aus der „Orgeimesse". Dann kamen zwei Komponisten des 20. Jahrhunderts aus dem Ruhrgebiet. Siegfried Reda (1926-1968) war Organist der Petrikirche in Mülheim an der Ruhr. „Aus tiefer Not" (Ionische Passung) ans dem ..Choral-Spiel-Buch" knüpft noch an Bach an, seinen später spröderen Stil zeigten hier „Gott, der Vater wohn uns bei" und „Es wollte Gott uns gnädig sein" aus „Cantus-Firmus-Stücke zu den Wochenliedern der Fastenzeit". Woher das musikgeschichtlich kommt, zeigte dann einer von Redas Lehrern, der in Duisburg geborene Ernst Pepping (1901-1981), mil dem Nachspiel „Komm, Gott Schöpfer, heil'ger Geist" aus „Großes Orgelbuch III“.

„Das Konzert endete etwas gepfefferter und auch schwungvoller: „Mit seinem Geist" (2006) von dem 1955 im Libanon geborenen Franzosen Naji Ilakim sind sechs Variationen über „Ein feste Burg". Friedrich Storfinger ist ein spieltechnisch solider Organist, der fast immer die stilistischen Besonderheiten der jeweiligen Musik trifft. Hier nutzte er die meist bekannten Melodien der Lutherchoräle, um auch anspruchsvolle Werke entsprechend herüberzubringen (...)."


Pressekritik zum 2. SO 2017



"Stummfilm mit Orgelbegleitung gibt es jetzt auch in Hamborn

VON INGO HODDICK - Rheinische Post - Samstag, 22. Juli 2017


„Vor 100 Jahren hatten mittlere bis große Kinos eine Kino-Orgel (die ganz großen ein eigenes Orchester), mit denen die Stummfilme begleitet wurden. Seit einigen Jahren wird diese Tradition in mittleren bis großen Kirchen wieder aufgenommen, zum Beispiel in der Duisburger Salvatorkirche.

Wie vor neun Monaten in der Salvatorkirche, gab es jetzt im zweiten Sommerlichen Orgelkonzert - jeden Mittwoch in den Sommerferien - in der Friedenskirche Hamborn den Stummfilm „Der Glöckner von Notre Dame" („The Hunchback of Notre Dame") von Wallace Worsley, das war 1923 die erste erfolgreiche Verfilmung des Romans von Victor Hugo. Es geht um Quasimodo, der das Aussehen einer Missgeburt hat und sein einsames Dasein als Glöckner der Pariser Kathedrale Notre-Dame fristet. Sein Schicksal findet er in Esmeralda, einer bei Zigeunern aufgewachsenen Schönheit. Der Hauptdarsteller Lon Chaney erwarb 1921 die Rechte an dem Roman und machte sich auf die Suche nach einem Produzenten und Geldgeber. Er stieß auf das Interesse von Irving Thalberg, der unter die seiner Meinung nach seichten Produktionen seines Hollywood-Studios Universal mit einem Großprojekt einen Schlussstrich ziehen wollte. So wurden für den Film auch Kulissen in bis dahin noch nicht da gewesenem Ausmaß gebaut, zum Beispiel die komplette Fässade der Kathedrale; sie wurden jedoch 1967 bei einem Brand zerstört. Ferner forderte der Film Chaneys Talent als Maskenbildner. Die künstliche Warze auf dem rechten Auge kostete ihn einen Teil seiner Sehkraft. Der künstliche Buckel aus Gips wog immerhin gut zehn Kilogramm. Das Ganze ist wahrhaft großes Kino, für damalige Verhältnisse rasant geschnitten und psychologisch treffsicher inszeniert."


Otto Maria Krämer, Jahrgang 1964, seit 1993 Organist und Kantor an St. Peter und Paul in Straelen sowie seit 2013 Lehrbeauftragter für Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, improvisierte in der Friedenskirche einen noch eindrucksvolleren und farbkräftigeren Klangteppich als damals Elmar Thelen, Organist der Marien-Basilika Kevelaer, in Salvator. Die Eule-Orgel hier hat zwar nur knapp halb so viele Register wie die Kuhn-Orgel dort, aber Krämer fuhr das immer wieder erstaunliche Instrument bis zum Anschlag aus“.


Pressekritik zum 2. SO 2017



Organist begleitet den stummen Glöckner

Rudolf Hermes 28.07.2017 - NRZ


„An diesem Abend machten die Sommerlichen Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche sogar dem Open-Air-Kino im Landschaftspark Konkurrenz. Mit dem Stummfilm „Glöckner von Notre Dame" von 1923 wurde nun zum ersten Mal ein Film in der beliebten Musikreihe gezeigt. Wie es sich gehört, an der Orgel begleitet von Improvisationsspezialist Otto Maria Krämer.

Mit „Der Glöckner von Notre Dame" werden nicht nur die Grenzen des Genres der Orgelkonzerte gesprengt, sondern auch die zeitlichen Dimensionen. Sonst sind die Konzerte spätestes nach 75 Minuten beendet. Diesmal wird der Film nach dieser Zeit angehalten und Organisator Peter Stockschläder bietet dem Publikum an, zum Umtrunk in den Kirchgarten zu wechseln. Einige Zuschauer folgen dem Angebot, doch die meisten schauen sich den zweistündigen Stummfilmklassiker bis zum Ende an. Der Straelener Organist Otto Maria Krämer gehört zu den ständigen Organisten des Düsseldorfer Filmmuseums „Blackbox" und ist auf Stummfilm-Festivals in ganz Europa zu Gast. Sein Zugang zu den verschiedenen Szenen des Filmes ist sehr unterschiedlich: Manchmal geht er illustrativ vor und verdoppelt das Geschehen auf der Leinwand mit seiner Musik: Für die Szenen, die in der Kathedrale Notre Dame spielen, findet er wuchtige und feierliche Orgelklänge, die die sakrale Atmosphäre sehr gut einfangen.

Manchmal geht Krämer so sensibel auf den Film ein, dass sich die musikalische Stimmung zwischen einer Spielszene und der darauf folgenden englischen Dialogtafel schlagartig ändert. Besonders faszinierend ist es, wie Krämer der wörtlichen Rede der Figuren in expressiven Melodien eine Stimme gibt. In solchen Momenten wirkt Krämers Spiel wie eine Oper ohne Worte. In vielen Szenen setzt der Organist ganz andere Akzente: Wenn auf der Leinwand ein ausgelassenes Volksfest oder ein wilder Kampf zu sehen sind, setzt er Kontraste. Mit der ruhigen und grüblerischen Musik will Krämer wohl dazu anregen, über die Geschichte um die Zigeunerin Esmeralda und ihre rivalisierenden Verehrer nachzudenken. Meist geht das auf, in einigen Situationen ist es ein Manko, dass die Musik nicht so kraftvoll ist wie der Film.

Der Video-Beamer steht leider zu nah vor der drei mal vier Meter großen Leinwand, so wird nur ein Drittel der Projektionsfläche genutzt. Das Film-Konzert kommt bestens an, und Otto Maria Krämer wird mit großem Beifall gefeiert. Da kann man nur auf seine erneute Einladung im nächsten Jahr hoffen“.


Pressekritik zum 3. SO 2017


„Mal sorgfältig, mal draufgängerisch

In der Friedenskirche überzeugten Johanna Kloppert (Blockflöten, Barockvioline) und Andreas Boos (Orgel).

Von Ingo Hoddick

Rheinische Post vom 5. August 2017“

„Johanna Kloppert spielte im so genannten "Sommerlichen" Konzert in der Hamborner Friedenskirche von dem vor 250 Jahren gestorbenen Georg Philipp Telemann hier die Sonate Nr. 1 F-Dur für Blockflöte und Basso continuo TWV 41:F2, die Fantasie für Violine solo Nr. 9 h-Moll TWV 40:22 sowie die für Violine und Orgel bearbeiteten Choralbearbeitungen "Was mein Gott will, das g'scheh allzeit" TWV 31:41 und "Nun freut euch, lieben Christen g'mein" TWV 31:52 (und nicht - wie ursprünglich vorgesehen - die erste Fassung TWV 31:51). Am meisten Beifall erhielt sie für Telemanns zusätzlich ins Programm genommene, besonders einfallsreiche Fantasie d-Moll für Blockflöte solo TWV 40:4, ursprünglich für Traversflöte und in h-Moll. Das Konzert in Hamborn enthielt auch passende Werke von Telemanns Freund und Kollegen Johann Sebastian Bach; die besonders begabte Studentin war beteiligt an der durchaus anspruchsvollen Triosonate Nr. 3 d-Moll BWV 527 in einer Bearbeitung für Violine und Orgel [...]

[...] Andreas Boos ging im dritten Sommerlichen Orgelkonzert nur für zwei Werke nach oben an die Eule-Orgel. Zunächst improvisierte er ein Präludium, das wie eine stark vereinfachte Version der beliebten Toccata F-Dur BuxWV 137 von Dietrich Buxtehude wirkte, später spielte er Bachs schönes Choralvorspiel "Liebster Jesu, wir sind hier" BWV 730 und 731 (und nicht nur - wie ursprünglich vorgesehen - die zweite, stark verzierte Fassung). Für die Begleitungen wechselte er an ein (pedalloses) Orgelpositiv unten im Kirchenschiff, außerdem für Telemanns schlichte Choralbearbeitung "Gott Vater wohn uns bey" TWV 31:4) und die Bach zumindest zugeschriebene Fantasie d-Moll aus BWV 905 (Anhang II 87) [...]

[...] Besonders fokussiert wirkten beide in Telemanns Sonate für zwei Blockflöten F-Dur TWV 40:102, ursprünglich für zwei Traversflöten und in h-Moll (und nicht - wie ursprünglich vorgesehen - TWV 40:103), denn der Organist hatte gleichfalls Blockflöte bei Prof. Gudrun Heyens in Duisburg studiert. Vollends erfreulich wirkte die Zugabe, die ersten beiden Sätze aus Telemanns heiterer Sonate für Blockflöte und Continuo Nr. 4 C-Dur TWV 41:C2.“


Pressekritik zum 5. SO 2017



„Walther steht drauf, viel Bach ist drin

WAZ vom 18.08.2017

Von Rudolf Hermes“

„Bei „Mein Gott, Walther“ denkt man eher an Mike Krüger als an Orgelmusik. Mit diesem Motto meinte Felix Jonczyk aber den Bach-Zeitgenossen Johann Gottfried Walther, dessen Werke er bei seinem Gastspiel im Rahmen der Sommerlichen Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche vorstellte. Der Organist erzählt in seinen Moderationen plastisch über die Verbindungen von Walther und Johann Sebastian Bach sowie über die beruflichen Wege des Thomas-Kantors. Wie sollte es bei einem Orgelkonzert auch anders sein: Zwar steht „Walther“ drauf, aber drin ist vor allem ganz viel Bach.

So spielt Jonczyk einen ganzen Reigen Bachscher Choralbearbeitungen. Dabei liegen ihm vor allem die ruhig dahin gleitenden Stücke wie „Liebster Jesu, wir sind hier“ oder „Wo soll ich fliegen hin“. In pastellfarbenem Register spielt Jonczyk die Melodie sanft aus und betont den Ursprung dieser Stücke im Gesang. Sehr verhuscht und zu beiläufig dahinplätschernd wirkt aber die Version von „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ in der Ausgabe der Schübler-Choräle. Die Bearbeitung des gleichen Chorals durch den Niederländer Klaas Jan Mulder steigert sich zu festlicher Pracht: Das ist Musik im barocken Gestus, bei der der Komponist weiß, wie er die Orgel besonders effektvoll einsetzt. Jonczyk setzt das sehr virtuos um.“

„[...] Am besten gelingen ihm zwei Werke des 2015 verstorbenen Briten Christopher Tambling: „Flourish for the Flutes“ ist eine hingetupfte kostbare Miniatur. Kaum zu glauben, dass diese schönen Melodien mit ihren weichen Harmonien von einem Zeitgenossen stammen. Die „Trumpet Variations“ musiziert Jonczyk mit auftrumpfender Pracht. Zum Abschluss spielt er statt Bachs berühmter Toccata in d-Moll eine Toccata in d-Moll des Franzosen Gaston Bélier. Das Stück des Orgelromantikers ist rasant wie ein Wirbelwind und kunstvoll wie ein Mosaik. Das Publikum in der gut besuchten Kirche spendet viel Beifall.“


Pressekritik zum 6. SO 2017


„Sommerliche Orgelkonzerte in Hamborn gekrönt

Rheinische Post - 25.08.2017

Von Ingo Hoddick“


„Den krönenenden Abschluss im sechsten Konzert gestaltete jetzt Christian Gerharz, geboren 1969 in Koblenz und seit 1995 hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Klosterkirche "Zu Unserer Lieben Frau" und an St. Johannes Evangelist in Oberhausen.

Gerharz begann mit den ersten beiden Sätzen aus der spätromantischen Sonate Nr. 11 d-Moll op. 148 (1887) von Joseph Gabriel Rheinberger, darunter die ziemlich bekannte "Cantilene". Dann kam das romantische Vorbild mit der Sonate Nr. 2 c-Moll (1831/39/44) aus op. 65 von Felix Mendelssohn und danach ganz schlüssig die originelle Partita über "Morgenglanz der Ewigkeit" von Arnold Mendelssohn (1855-1933), einem Großneffen von Felix Mendelssohn, die den Choral auch mal mit in ein "Marschtempo" nimmt.“

„[...] Den heiteren Abschluss bildeten drei Sätze aus einer Tanzsuite des 1955 geborenen Hamburger Komponisten Andreas Willscher, nämlich "Charleston", "Foxtrott" und eine "Gigue hamburgeoise", die wie ein Seemannstanz wirkte. Da war keine Zugabe mehr nötig, zumal Christian Gerharz mit guten Registrierungen - vorzüglich an den gerade mal 22 klangvollen Registern der Hamborner Eule-Orgel - und lebhaftem Ansatz für viel Zufriedenheit sorgte.“






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