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Friedenskirche Duisburg-Hamborn

Aufführung der Matthäuspassion von J.S. Bach am 22. März 2008






Hier finden Sie Ausschnitte aus Kritiken zu Konzerten der Kantorei Hamborn und andere musikalische Aktivitäten in der Friedenskirche Hamborn im Zeitraum von 2007 - 2012, die unter dem Dirigat der Kantorin Tiina M. Henke und Wolfgang Koppen standen.

Konzert vom 6. Dezember 2015

Johann Sebastian Bach - Weihnachtsoratorium Kantaten 1-3


Festliche Klassik in der Hamborner Friedenskirche Hamborn.

Anzeiger Duisburg-Nord - Donnerstag, 10. Dezember 2015

"Erhebende Klänge weihnachtlicher Klassik hörten 200 begeisterte Besucher in der Hamborner Friedenskirche. Kantorin Tiina M. Henke hatte die „Vielharmonie Düsseldorf" zu Gast. Das in wechselnder Besetzung auftretende Orchester um die Duisburger Philharmonie-Violinistin Anke Vogelsänger spielte die Kantaten 1 bis 3 aus Johann Sebastian Bachs epochalem Weihnachtsoratorium. Stimmlich begleitet wurde das Orchester von der Sopranistin Inga-Britt Andersson, der Altistin Antoinette Schindler, dem Tenor Johannes Klüser und dem Bass Thomas Peter. Sie setzten die aus den Lukas- und Matthäus-Evangelien entliehenen Textpassagen ergreifend und vortrefflich um. Die Musik und das strahlende Ambiente des hellen Kirchen-Innenraums sorgten für ein unvergessliches Konzert-Erlebnis."


Brahms - Requiem

Konzert Brahms Requiem

Sonntag, 17. November 2013 - Foto: Michael Rogalla



"Deutsches Requiem" in der Friedenskirche

Rheinische Post Duisburg, 23. November 2013


(is) "Eine beeindruckende Leistung bot die Kantorei der Friedenskirche Hamborn gemeinsam mit der Philharmonie Düsseldorf unter der Leitung von Tiina Marjatta Henke mit der Aufführung des Brahms-Werkes „Ein deutsches Requiem". Das Requiem von Johannes Brahms ist keine Trauermusik. Der zentrale Gedanke des Werks ist nicht die ewige Ruhe der Toten, sondern vor allem der Trost derer, „die da Leid tragen", wie es im Eingangschor heißt. Das Werk verhalf dem damals erst 33jährigen Johannes Brahms zum Durchbruch und sollte eines seiner populärsten Kompositionen werden. Für die Aufführung wählte Kreiskantorin Henke die schlankere Neufassung durch Ingo Schulz, die nicht - wie damals üblich - 200 Sänger und ein sehr umfangreiches Instrumentarium benötigt. Aber auch mit „nur" 60 Sängerinnen und Sängern und reduziertem Instrumentarium stieß die Klangfülle in der für solche Aufführungen relativ kleinen Friedenskirche an die räumlichen Grenzen. Ein ausgewogener, runder Chorklang, das Ausschöpfen der dramatischen Vorgaben, die differenzierte Gestaltung und die sichere Beherrschung der komplizierten Chorsätze durch den Chor verdienen Anerkennung und Lob. Lediglich im Schlussteil wurde das Nachlassen der physischen Kräfte hörbar, denn das gut einstündige Werk bietet dem Chor kaum Gelegenheit, bei Arien oder Zwischenspielen neue Kräfte zu sammeln".

"Für Solo-Sopran und -Bass gibt es im Brahms-Requiem leider nur drei kürzere Partien, man hätte Katariina Järvinen und Thomas Peter gern länger gehört: Sie erwiesen sich wieder emrnal als vorzüglich gestaltende, einfühlsame Solisten. Die Philharmonie Düsseldorf, bestehend aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und der „Düsseldorfer Hofmusik", deren Konzertmeisterin Anke Vogelsänger ist, zeigte sich erneut als souveräne Begleiterin, die dem Chor nicht nachstand. Lebhafter Beifall der ca. 250 Zuhörer belohnte die Mitwirkenden. Voll besetzt war die Friedenskirche bei dem eindrucksvollen Konzert".


Homilius - Johannes Passion

Konzert "Johannes-Passion"

Gottfried August Homilius - Konzert vom Karfreitag, 29. März 2013


PASSION IN HELLEN FARBEN

"Johannes-Passion" des Bach-Schülers Gottfried August Homilius wurde Karfreitag in der Friedenskirche aufgeführt. Hoffnung im Angesicht des Todes

Von Rudolf Hermes - WAZ vom 02. April 2013

"Hamborn. In der Friedenskirche erklang am Karfreitag unter der Leitung von Tiina Marjatta Henke die „Johannes-Passion" des Bach-Schülers Gottfried August Homilius. Dessen Musik ist tatsächlich etwas für musikalische Feinschmecker und reizt besonders zu einem Vergleich mit Bach. Die Größe und monumentale Wucht der Bach-Passionen fehlt hier, wodurch diese Musik auch nicht so erschütternd wirkt. Stattdessen strahlt die Musik selbst im Angesicht des Todes Hoffnung aus und leuchtet in hellen Farben. Sogar ein Arien-Text wie „Nun kommt die Stunde meiner Leiden" wird durch die Flöten aufgehellt! und verströmt so Optimismus".

"Obwohl dieses Werk der „Empfindsamkeit" zugeordnet wird, orientiert sich die Komposition mit ihren Verzierungen und Koloraturen am Gestus des Barock. Zudem gibt es eine Rollenaufteilung, die man schon von Bach kennt: Im Zentrum steht der Tenor-Evangelist als Erzähler. Jesus wird von einem Bass gesungen, und der Chor schlüpft mal in die Rolle des Volkes oder singt Choräle, in denen das Geschehen reflektiert wird. Zudem treten die vier Gesangsolisten in ihren Arien immer wieder aus dem Geschehen heraus und vermitteln so die christliche Denkweise".

"Das Orchester "Vielharmonie Düsseldorf" mit Anke Vogelsänger als Konzertmeisterin spielt hier in sehr kleiner Besetzung auf: Gerade fünf Streicher und acht Bläser sorgen gemeinsam mit Klaus Müller am Cembalo für den instrumentalen Rahmen. Mehr Streicher hätten einen runderen Gesamtklang ermöglicht. Die Kantorei der Friedenskirche zeigt sich bestens vorbereitet und verströmt in den Chorälen christliche Zuversicht und Gelassenheit, und die Akustik der Kirche rundet den Chorklang schön ab. Die Volkschöre bekommen unter Henkes Stabführung einen tänzerischen Schwung".

[...] "Das Solistenensemble wird von dem Detmolder Tenor Florian Feth angeführt. Sehr textverständlich und akzentuiert führt er als Evangelist durch das Geschehen. Bassist Thomas Peter singt einen würdigen und kraftvollen Jesus. In den Arien könnte er noch verständlicher agieren. Sopranistin Anja Maria Kaftan und Altistin Luisa Kruppa treten nur in kleinen Szenen und Arien in Erscheinung. Mit einer samtig-weichen Höhe gestaltet Kaftan ihre Arien, Kruppa singt ihre Arien mit warmer Altstimme. Wie groß der Anteil der männlichen Rollen in dieser Passion ist, wird dadurch deutlich, dass Bassist Markus Hoffmann von der Kantorei der Friedenskirche mit leicht geführtem Bass auch noch den Pilatus singt".


Die Schöpfung

Konzert vom 4. November 2012

Haydn "Die Schöpfung"


Begeisterter Beifall für die "Schöpfung"

Haydns Oratorium in der Obermeiderichher Kirche gefeiert


Der Beifall wollte nicht enden nach der vorzüglichen Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung" von Josef Haydn in der evangelischen Kirche in Obermeiderich.

VON ILSE SIEPMANN/Wochenanzeiger, Mittwoch, 7. November 2012

"Die zahlreichen Zuhörer applaudierten gleichermaßen begeistert der Kantorei der Friedenskirche Hamborn unter Leitung von Kreiskantorin Tiina M. Henke, dem Solisten-Terzett mit Sabine Schneider, Sopran, Manuel König, Tenor und Thilo Dahlmann, Bass-Bariton, und dem Orchester Vielharmonie, (Konzertmeisterin: Anke Vogelsänger).

Die Musizierenden harmonierten nach nur einer einzigen gemeinsamen Probe großartig miteinander und verliehen der Musik gewordenen Sprache des Schöpfungsberichtes virtuosen Glanz und Leichtigkeit ebenso wie Wärme und Eindringlichkeit. Bei aller musikalischen Wort-Malerei ist Haydns „Schöpfung" ein anspruchsvolles Werk, das als Krönung seines kompositorischen Schaffens gilt und bei seiner Uraufführung 1798 einen sensationellen Erfolg hatte. Von allen Mitwirkenden wird volle Konzentration und voller stimmlicher und instrumentaler Einsatz verlangt, um den musikalischen Feinheiten wie beispielsweise der Darstellung der „aufgehenden Sonne", der Vorstellung der tierischen Schöpfung, der schäumenden Wellen oder der Erhabenheit des Schöpfers Ausdruck zu geben.

Die Mitwirkenden folgten Tiina Henkes präzisem und sicherem Dirigat zuverlässig und überzeugend. Der Chor zeigte sich sowohl in den leisen Tönen wie im Fortissimo klangschön und ausgeglichen. Die Solisten konnten im Ensemblegesang ebenso wie in ihren Rezitativen und Arien ihren Reichtum an stimmlichem und gestalterischem Ausdruck einsetzen. Das große Orchester war nicht nur sicherer Begleiter, sondern gestaltete sorgfältig die musikalischen Anforderungen der Komposition an ihr jeweiliges Instrument. Die Aufführung der „Schöpfung" war verbunden mit der Übergabe der „musikalischen Stafette" zum Thema „Reformation und Musik" zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017. Die Stafette wandert in Gestalt eines Noten-Koffers wochenweise durch die 38 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland".



Stafette kam mit der "Schöpfung"

Zum festlichen Auftakt der aktuellen Kirchenmusik-Reihe wurde das berühmte Haydn-Oratorium in der evangelischen Kirche Obermeiderich aufgeführt.

VON INGO HODOCK
- Rheinische Post, Dienstag, 6.11.2012

"Die Evangelische Kirche in Deutschland befindet sich von 2008 bis 2017 in der Luther-Dekade, das Jahr 2012 ist der Kirchenmusik gewidmet. Die Evangelische Kirche im Rheinland veranstaltet deshalb in diesem lahr eine musikalische Stafette durch ihre 38 Kirchenkreise. Jetzt kam die Stafette, konkret in Form eines großen alten Koffers mit Programmen, Fotos und dergleichen aus den Kirchenkreisen, aus dem Kirchenkreis Bonn für eine Woche in den Kirchenkreis Duisburg. Zum festlichen Auftakt gab es das große und beliebte Oratorium „Die Schöpfung" von Joseph Haydn".

"Aufgeführt von der Kantorei der Friedenskirche Hamborn unter der Leitung von Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke, aber in der Evangelischen Kirche Obermeiderich. Der Ortswechsel geschah aus Platzgründen- warf aber vor Ort die Frage auf, warum in der vorzüglichen Akustik dieses Gotteshauses nicht öfter Konzerte stattfinden. Es wurde eine insgesamt sehr gute Aufführung, vor allem weil die Kantorin ihren Laienchor wie immer bestens vorbereitet hatte. Der Ausdruck, die Präzision und auch die Durchschlagskraft wirkten praktisch professionell. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten (wie wenigen überflüssigen Tempoveränderungen), konnte man damit nur zufrieden sein".

"Dafür sorgten auch das Orchester Vielharmonie Düsseldorf, an dessen ersten Pulten vor allem bei den Holzbläsern auch Mitglieder der Duisburger Philharmoniker sitzen, und nicht zuletzt die drei gleichfalls sehr guten Solisten: die kurzfristig eingesprungene Sopranistin Sabine Schneider, der Tenor Manuel König und vor allem der besonders bewusst gestaltende Bass Thilo Dahlmann. Der Applaus in der ganz gefüllten Kirche war überwältigend".




Oratorium „Die Schöpfung" großartig umgesetzt

Mit fast monumentalem Aufwand wurde das anspruchsvolle Werk in Meiderich gezeigt

VON RUDOLF HERMES -
WAZ/NRZ, Mittwoch, 7.11.2012

"In Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung" ist ein so großes Orchester gefordert, dass die Kantorei der Hamborner Friedenskirche für die Aufführung in die evangelische Kirche Obermeiderich wechselte.
Der Umzug lohnte sich, denn nicht nur das groß besetzte Orchester Vielharmonie Düsseldorf hatte hier genügend Platz, sondern auch die zahlreichen Konzertbesucher, die für ein volles Haus sorgten".

"....Als die Musik dann opulenter wird, stürzt sich die Kantorei der Friedenskirche voller Begeisterung in das anspruchsvolle Chorwerk. Chorstücke, die besonders in Erinnerung bleiben, sind „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" und „Singet dem Herrn, alle Stimmen". Chorleiterin Tiina Marjatta Henke hat ihre Sänger gut auf „Die Schöpfung" vorbereitet. Schön, dass es Amateurchöre wie die Kantorei der Friedenskirche gibt, die es möglich machen, große Oratorien regelmäßig im Konzert zu erleben...."


Der Messias

Konzert vom Sonntag, 13. November 2011

Georg Friedrich Händel - Der Messias - Oratorium für Soli, Chor und Orchester


Händels „Messias" begeisterte

Zitat aus der WAZ vom Dienstag, 15. November 2011

Von Ilse Siepmann

,„Der Messias' von Georg Friedrich Händel ist hier immer noch unterschätzt", hieß es im Begleittext zu der Aufführung am Volkstrauertag in der Friedenskirche Hamborn. Man mochte dieser Aussage zustimmen - angesichts einiger leerer Bänke in den Seitenschiffen und auf den Emporen. Aber die 250 Zuhörer, die der Aufführung mit großer Aufmerksamkeit folgten, bewiesen mit ihrem lang anhaltenden Beifall, dass sie das Werk und seine vorzügliche Wiedergabe wohl zu schätzen wussten.

Unter der präzisen, sicheren und dynamischen Leitung von Kreiskantorin Tiina Henke musizierten die Kantorei der Friedenskirche und das Orchester „Vielharmonie" mit Konzertmeisterin Anke Vogelsänger und den Solisten Katariina Järvinen, Sopran, Luisa Kruppa, Alt, Stefan Kuhlich, Tenor und Christoph Lahme, Bass".

Tiina Henke motivierte

"Der Chor, der im „Messias" einen umfangreichen und schwierigen Part zu bewältigen hat, wurde verstärkt durch einzelne Gastsänger. Gelegentlich litt die Aussprache, wenn die Konzentration in der zweistündigen Aufführung nachließ. Doch Tiina Henke wusste die 50 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu motivieren. Dabei war ihr das Orchester eine große Hilfe, das nicht nur souverän musizierte, sondern auch aufmerksam und gekonnt die Interpretation durch die Dirigentin aufnahm und umsetzte."


Bach - Johannes-Passion

Karfreitagskonzert vom 22. April 2011

Johann Sebastian Bach: Johannes Passion BWV 245


Ewiglich preisen

Prachtvolle Johannes-Passion in der Friedenskirche


Zitat aus der WAZ vom Montag, 2. Mai 2011

Bereits vor Wochenfrist wurde den Besuchern der Friedenskirche ein musikalischer Leckerbissen kredenzt.

"Mit lang anhaltendem Applaus dankten die Zuhörer in Hamborn für die eindringlich gestaltete Aufführung der „Johannes-Passion" von Johann-Sebastian Bach am Karfreitag. Solisten, Chor und Orchester zeichneten unter der Leitung von Kreiskantorin Tiina M. Henke den Passions-Text des Johannes-Evangeliums und seine Deutungen in Arien und Chorälen in berührender Weise nach.
Tiina Henke gelang es wieder einmal, aus Kantorei und Projektsängern einen Chor zu formen, der klanglich kaum Wünsche offen ließ und die zahleichen Chorstücke mit der vom Text gebotenen Intensität und Dramatik sang. Hervorzuheben sind die Choräle, gedeutet als Antwort der Gemeinde auf das Passionsgeschehen und entsprechend frei - am Text orientiert - gestaltet."

Als dramatischer Bass bewährte sich Peter

"Langjährige gemeinsame Arbeit bewährte sich im Zusammenwirken mit dem Orchester „Viel Harmonie Düsseldorf" (Konzertmeisterin Anke Vogelsänger), das nicht nur dem Chor sondern auch den Solisten ein sicherer Partner, aber auch eigenständiger, durchsichtig spielender Klangkörper war. Unter den Solisten hatte Jörg Nitschke, Tenor, als Evangelist und Interpret der Arien den anspruchsvollsten Part zu bewältigen. Mit seiner kräftigen, auch in den Höhen leicht geführten Stimme betonte er die Rolle des nüchternen Berichterstatters und brachte stärkere Differenzierung nur in die Arien ein. Mit großer Eindringlichkeit gestaltete Katariina Järvinen die Sopran-Arien. Der kräftige Alt von Esther Borghorst und der noble Bariton von Sebastian Voges setzten weitere Akzente. Als dramatischer Bass bewährte sich wieder einmal Thomas Peter. Mit souveränem, klaren Dirigat leitete Tiina Henke die Aufführung bis zur hervorgehobenen, abschließenden Choralzeile: Ich will dich preisen ewiglich."


Bachs Weihnachtsoratorium

Konzert vom 4. Dezember 2010


Konzert vom 4. Dezember 2010

Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bach- Teil I. - III. - BWV 248

Bastion der Kirchenmusik: Oratorium mit Kreiskantorin

Zitat aus der Rheinischen Post vom 6. Dezember 2010 von Ingo Hoddick


(hod) "Die evangelische Friedenskirche Duisburg-Hamborn bleibt eine Bastion der Kirchenmusik, vor allem im Duisburger Norden. Das zeigte sich jetzt wieder, als dort das beliebte und bekannte Weihnachtsoratorium BWV 248 von Johann Sebastian Bach aufgeführt wurde, genauer gesagt dessen erste Hälfte, also die ersten drei der sechs Kantaten.

Denn Duisburgs Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke hatte ihren recht großen Chor, die Kantorei der Friedenskirche Hamborn mit Gästen, punktgenau vorbereitet und sorgte als Dirigentin für eine insgesamt geschlossene und weitgehend stilsichere Aufführung. Dazu kam das an dieser Stelle bewährte kleine Orchester „VielHarmonie Düsseldorf", bei dem die Konzertmeisterin Anke Vogelsänger und der Soloflötist Stephan Dreizehnter aus den
Reihen der Duisburger Philharmoniker kommen. Der Instrumentalpart war in den großen Sätzen wenig ausgewogen, dafür in den kammermusikalischen Nummern fein ausgehört. Durchwachsen auch die Leistung der vier professionellen Gesangssolisten Carola Fackert (Sopan), Esther Borghorst (Alt), Johannes Klüser (Tenor) und Sebastian Voges (Bass). Am überzeugendsten wirkte die warme und jederzeit bewusst gestaltete Stimme der kurzfristig eingesprungenen Altistin. Der Tenor erschien als Evangelist etwas affektiert, erfreute jedoch mit seinen Arien, zum Beispiel mit federleichten Koloraturen in „Frohe Hirten, eilt".

"Ganz am Anfang gab es eine kleine, kalkulierte Irritation. Anstelle des bekannten Textes „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage" wurde zunächst „Tönet ihr Pauken, erschallet, Trompeten" gesungen- also der Anfangs-Text jener seiner weltlichen Kantaten BWV 214, die Bach hier verarbeitet hatte. Sicher, so werden das Pauken-Solo und die nachfolgenden Trompeteneinsätze plausibel - doch die Textänderung verwirrt eher und ist zudem nur Kennern verständlich."




Cherubini-Requiem

Konzert am Sonntag, 28. März 2010


Sonntag, 28. März 2010, 17.00 Uhr:

Konzert Luigi Cherubini (Requiem c-moll - zum 250. Geburtstag)

Zitat aus der Rheinischen Post vom 30. März 2010 von Ingo Hoddick

Friedenskirche: Chor und Orchester präsent

"
Tiina Marjatta Henke ist zurück. Nach langer Krankheit leitete die evangelische Kreiskantorin erfolgreich das diesjährige große Konzert „ihrer" Kantorei der Friedenskirche Hamborn, sinnvoller Weise am Palmsonntag. Wie immer kongenial ergänzt durch das Orchester „Vielharmonie Düsseldorf mit der Konzertmeisterin Anke Vogelsänger aus den Reihen der Duisburger Philharmoniker. Die Programmfolge war ebenso passend wie interessant: Auf den kurzen „Begräbnisgesang" op. 13 für Chor und Bläser von Johannes Brahms folgten die Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete" von Franz Schubert und als Hauptwerk „das" Requiem von Luigi Cherubini (zum 250. Geburtstag) und seiner Zeit (komponiert 1816). Romantik und Trauer, sanfte Zuversicht und schlichte Tiefe schienen da die verbindenden Themen.

Nicht nur das (Profi-)Orchester, sondern auch der (Laien-)Chor wirkte in der Friedenskirche umwerfend präsent. Da wurde jedes Detail deutlich umgesetzt, und das mit flotten Tempi. Zum Beispiel erstrahlten auf diese Weise in Cherubinis „Pie Jesu"-Satz die melodischen Konturen in Chor und Klarinetten einleuchtend klar. Schade nur, dass zumindest im Kopfsatz der „Unvollendeten" das Tempo zu oft gewechselt wurde. Insgesamt war es aber wieder eine Sternstunde der Kirchenmusik. Die evangelische Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke sorgte für eine Sternstunde der Kirchenmusik."


Konzert am Sonntag, 28. März 2010


Sonntag, 28. März 2010, 17.00 Uhr:

Konzert Luigi Cherubini (Requiem c-moll - zum 250. Geburtstag)

Zitat aus der WAZ vom 30. März 2010 von Rudolf Hermes

Mitreißende Leistung

"Der französische König Ludwig XVI. wurde 1791 im Verlauf der Französischen Revolution hingerichtet, sein Requiem bekam er jedoch erst 1817 von Luigi Cherubini komponiert, als Napoleon abgesetzt war. Das selten zu hörende Cherubini-Requiem erklang nun in einem Konzert der Kantorei der Friedenskirche Hamborn. Außerdem erklangen Werke von Johannes Brahms und Franz Schubert. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Begräbnisgesang op. 13 von Johannes Brahms, einem düster-getragenen Werk, das nur von Bläsern begleitet wird. Die Sängerinnen und Sänger der Kantorei der Friedenskirche fielen hier bereits durch eine sehr genaue Artikulation auf, die eine große Textverständlichkeit garantierte."

"Das Requiem c-Moll von Luigi Cherubini, der vor 250. Jahren geboren wurde, vereint, wie es sich für ein Werk dieser Gattung gehört, klingende Trauer und Trost. In der Aufführung der Kantorei der Friedenskirche gelang unter dem Dirigat von Tiina Marjatta Henke ein packendes „Dies Irae", das mit Posaunen und Tamtam die Schrecken des Jüngsten Tages zeichnet. Der Chor bot hier eine mitreißende Leistung und machte das Entsetzen über die Schrecken dieses Tages eindrucksvoll hörbar....()"

"()...Zu loben ist die rhythmische Genauigkeit, mit der die Kantorei die schmissigen Fugen Cherubinis sang, und die Transparenz des Klangbildes, das sehr klar strukturiert war. Ein ungewöhnliches Werk für ein Kirchenkonzert war Franz Schuberts Sinfonie Nr. 7 h-Moll, die „Unvollendete". Das gerade einmal mit 15 Streichern und ebensoviel Bläsern besetzte Orchester „Vielharmonie Düsseldorf" war in seiner Größe dem Kirchenraum angepasst und bot unter dem Dirigat von Tiina Marjatta Henke eine Aufführung, die sowohl in Schuberts Melodien schwelgte, gleichzeitig aber auch die dramatischen Elemente des Werkes kraftvoll zu Gehör brachte. Das Publikum in der gut besuchten Hamborner Friedenskirche spendete der „Vielharmonie Düsseldorf", der Kantorei der Friedenskirche und ihrer Dirigentin reichlich Beifall."




Händel zum 250. und Haydn zum 200. Todesjahr

Konzert vom 1. November 2009


Sonntag, 1. November 2009, 16.00 Uhr:

Konzert Händel zum 250. und Haydn zum 200. Todesjahr

Zitat aus der Rheinischen Post, Montag, 3. November 2009

Jubilare im Kirchenkonzert gefeiert

"Duisburg (RP) Klar, dass auch die Friedenskirche Hamborn in ihren jährlichen großen Kirchenkonzert die beiden großen Komponisten-Jubilare dieses Jahres feierte: Georg Friedrich Händel zum 250. Todesjahr und Joseph Haydn zum 200. Todesjahr.

(...) Die hauseigene Kantorei wird durch die Mitglieder von Koppens Kantorei (Oberhausen-) Buschhausen klangvoll verstärkt. Den kleinen, aber anspruchsvollen Orchesterpart übernimmt immer das bewährte Orchester Vielharmonie Düsseldorf, bei dem nicht nur die Konzertmeisterin Anke Vogelsänger aus den Reihen der Duisburger Philharmoniker kommt. Das Programm war geschickt angelegt, chronologisch rückwärts und zum Ende hin immer leichter zu hören. Auf die späte, große und besonders im "Benedictus" tiefgründige "Theresienmesse" von Haydn folgte eines seiner noch relativ barocken Orgelkonzerte, so dass Continuo-Organist Thomas Pauschert sich auch mal solistisch hervortun konnte. Schließlich gab es noch den dritten Teil aus Händels beliebtem Oratorium "Messias" - natürlich nicht ohne das bekannte "Halleluja" (...)"


Passionskonzert - Heinrich von Herzogenberg

Passionskonzert - Heinrich von Herzogenberg



Freitag, 10.04.2009, 18 Uhr (Karfreitag): Passionskonzert - Heinrich von Herzogenberg (1843 - 1900)

Die Passion op. 93

Zitat aus der Rheinischen Post, Mittwoch, 15.04.2009 – von Ingo Hoddick

Gesangs-Solisten waren eine Klasse für sich

"Mit ihrem jüngsten großen Konzert bewies die Kantorei an der Evangelischen Friedenskirche Hamborn wieder einmal ihre große Klasse. Klangschön und selbstbewusst erlebte das Publikum unter der Leitung von Wolfgang Koppen diesmal „Die Passion", das selten zu hörende „Kirchenoratorium für Soli, Chor, Streichorchester, Harmonium, Gemeindegesang und Orgel" op. 93 von Heinrich von Herzogenberg (1843 - 1900).

Viel Originelles zu entdecken

Sicherlich ein großer Verdienst, einmal dieses Werk des kompositionshandwerklich unglaublich versierten Brahms-Freundes aufzuführen. Herzogenberg, selbst Katholik, schrieb seine Passion für den evangelischen Gottesdienst. Damit steht er in der direkten Nachfolge von Johann Sebastian Bach. Er schrieb seine Passion in zwei in sich geschlossenen Teilen, den ersten für den Gründonnerstag, den zweiten für den Karfreitag. Beide Teile zusammen dauern etwa zweieinhalb Stunden, deshalb erklang jetzt in der Friedenskirche - abgesehen vom Eingangschor und dem ersten Gemeindechoral - nur der zweite Teil. Da gibt es viel Originelles zu entdecken, etwa wenn die Melodik der vom (damals modernen) Harmonium begleiteten Evangelisten-Rezitative aus dem bekannten Lied „O Haupt voll Blut und Wunden" abgeleitet ist und die singende Gemeinde, begleitet von der Orgel, quasi interaktiv mit einbezogen wird. Es gibt da aber auch weniger inspirierte Längen, etwa in dem nicht enden wollenden Orgelnachspiel.

Herzogenbergs ein Jahr zuvor entstandenes Weihnachtsoratorium „Die Geburt Christi", das vor einigen Jahren in Großenbaum zu erleben war, ist gegenüber der „Passion" das eindeutig bessere Werk. Obwohl es in diesem Stück praktisch keine Arien gibt, waren auch die fünf Gesangs-Solisten eine besondere Freude, von der Weltklasse-Sopranistin Antje Bitterlich bis zu dem 21 Jahre jungen Folkwang-Studenten Niklas Hellwig (als Bass-Pilatus), allen voran Tenor Jörg Nitschke. Die Streicher der Vielharmonie Düsseldorf (Konzertmeisterin ist Anke Vogelsänger aus den Reihen der Duisburger Philharmoniker) wurden unterstützt von Christian Gerharz (Harmonium) und Peter Bartetzky (Orgel)".



Weihnachtskonzert 2008

Weihnachtskonzert

Weihnachtskonzert 2008 in der Friedenskirche Hamborn



"Weihnachtskonzert war weit mehr als ein Ersatz"

Zitat aus der Rheinischen Post vom 23. Dezember 2008 (hod)

"(hod) Ursprünglich hatte die Friedenskirche Hamborn ein großes Konzert "Weihnachten mit Bach" geplant, mit Kantaten aus dem Weihnachtsoratorium umd dem Magnificat. Eine Erkrankung der Kreiskantorin machte diesen Plan zunichte - doch das Weihnachtskonzert "Machet die Tore weit", das jetzt das ganz gefüllte Gotteshaus erfreute war weit mehr als ein Ersatz. Denn jetzt gab es schöne kleinere Kantaten und Chorsätze im Wechsel mit Lesungen aus den Evangelien, von den wunderbar wohlklingenden Motetten "Machet die Tore weit" für sechsstimmigen Chor und Instrumente von Andreas Hammerschmidt (1612 - 1675) beziehungsweise "Übers Gebirg Maria geht" für fünfstimmigen Chor und Instrumente von Johann Eccard (1553 - 1611) bis zum Abschluss-Choral "Lobt Gott ihr Christen alle gleich" in sechs verschiedenen Besetzungen bis hin zum prächtigen Tuttisatz (einschließlich Gemeindegesang und Orgel) von dem 1966 geborenen Klaus Müller.

Vom ursprünglichen Plan blieben immerhin sieben Choralsätze aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248 von Johann Sebastian Bach, von "Wie soll ich dich empfangen" bis "Ich steh an deiner Krippen hier", mit jeweils zwei Strophen, im Prinzip die bekannte erste Strophe sowie die von Bach an dieser Stelle verwendete. Ein weiterer Höhepunkt war die meisterhafte Advents-Kantate "Machet die Tore weit" von Georg Philipp Telemann.

Besonders erfreulich wirkte, wie stilsicher alle Mitwirkenden vor allem mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts umgingen: die Sopranistin Anke Haun, der Bassist Michael Krajnc, die wieder einmal tadellose Kantorei der Friedenskirche, der von Karl Berger geleitete Evangelische Bläserkreis Duisburg-Nord und Mitglieder der Vielharmonie Düsseldorf mit ihrer Konzertmeisterin Anke Vogelsänger (aus den Reihen der Duisburger Philharmonker), unter der jederzeit umsichtigen Gesamt-Leitung von Wolfgang Koppen. So sollte Weihnachtsmusik sein".


Matthäuspassion in der Friedenskirche Hamborn

Matthäuspassion in der Friedenskirche Hamborn


"Wunderbar wogendes Wolkenmeer von Seufzern"

Zitat aus der Rheinischen Post vom 27. März 2008 (hod)
Drei Stunden doppelchörig

"(hod) Die Hamborner Friedenskirche ist ein Hort der Kirchenmusik, und auch in diesem Jahr war das der einzige Ort in unserer Stadt, wo eine (komplette) Passionsvertonung von Johann Sebastian Bach aufgeführt wurde. Da die Matthäuspassion BWV 244 doppelchörig ist, lag eine Kooperation nahe: Den ersten Chor übernahm die Kantorei der Friedenskirche Hamborn und die Gesamtleitung Kreiskantorinn Tiina Marjatta Henke, den zweiten Chor und den Ort einer ersten Aufführung die von Andreas Petersen vorbereitete Kantorei der Friedenskirche Düsseldorf".

"Die gut dreistündige Veranstaltung füllte die Hamborner Kirche vollständig. Und man hatte sich nicht zu viel versprochen, denn es gab eine überwiegend stilsichere Interpretation zu erleben, wobei besonders die keineswegs selbstverständliche Präzision und Kondition der beiden Kirchenchöre beeindruckte. Dazu trug auch das (gleichfalls geteilte) Orchester Vielharmonie Düsseldorf bei, in dem übrigens neben der Konzertmeisterin Anke Vogelsänger noch ein paar andere Mitglieder der Duisburger Philharmoniker mitwirkten. Ein besonderer Pluspunkt waren die nicht nur hier bereits bewährten Gesangsolisten: Katariina Järvinnen (Sopran), Antje Günther (Alt, beide zusammen ersetzten auch mal den Knabenchor), Jörg Nitschke (Tenor: Evangelist und Arien), Gregor Finke (Bass: Arien) und Harald Martini (Bass: Jesus)..."



Elias-Konzert in der Kreuzeskirche Marxloh

Elias-Konzert in der Kreuzeskirche Marxloh


"Prophetischer Zorn und gläubige Demut"

Zitat aus der NRZ Oberhausen vom 6.11.2007, ROLAND DYMKE

Fulminatener "Elias" in der Christuskirche mit vorzüglichen Solisten und einer Evangelischen Singgemeinde mit Wucht

"......Ihre Spannung wurde von einem vorzüglichen Solistenquartett teils in dramatischen Dialogen, teils in kontemplativen Monologen packend umgesetzt: der Sopranistin Katariina Järvinen, der Altistin Sibylle Hummel, dem Tenor Mario Trelles Diaz und vor allem dem Bassisten Thomas Peter, der in der "Hauptrolle" alle Ausdrucksregister - vom blutigen Zorn des Propheten bis zum resignierenden Rückzug in die Wüste - zu ziehen wusste. Eine fast schon den Kirchenraum sprengende dramatische Wucht bekam das Ganze durch die beiden Chöre, die sich zu dieser Aufführung vereinigt hatten: die Evangelische Singgemeinde Oberhausen und die Kantorei der Friedenskirche Hamborn, deren Dirigenten Konrad Paul und Tiina Marjatta Henke je einen Teil des Werkes leiteten......."



Elias-Konzert in der Kreuzeskirche Marxloh

Elias-Konzert in der Kreuzeskirche Marxloh


"Hochklassiges Konzert begeisterte"

Zitat aus der WAZ vom 07.11.2007:
Viele Besucher in der Kreuzeskirche

".....Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Besucher in der Kreuzeskirche Marxloh den Mitwirkenden der Oratorienaufführung ,,Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy für ein hochklassiges Konzert. Die Ausführenden Katariina Järvinen, Sopran, Sibylle Hummel, Alt, Mario Trelles Diaz, Tenor und Thomas Peter, Bass, sowie die Singgemeinde Oberhausen, die Kantorei der Friedenskirche Hamborn und die ,,Vielharmonie" Düsseldorf fügten sich stimmlich, instrumental und musikalisch zu eindrucksvoller Geschlossenheit zusammen. Unter der Leitung von Konrad Paul, Oberhausen, und Tiina Marjatta Henke, Hamborn, wurde das Ensemble sowohl den hohen dramatischen Anforderungen als auch den eher meditativen und besinnlichen Partien gerecht. Die Zusammenarbeit der beiden Chöre, die das Werk am Abend zuvor in Oberhausen aufgeführt hatten, erwies sich als Glücksfall. Die große ZahI der Sänger ermöglichte einen Chorklang, der selbst im Fortissimo, etwa beim Eingangs- und Schlusschor, noch kultiviert und akzentuiert in der Aussprache blieb.....Das Publikum war begeistert...."



90. Geburtstag der Kantorei

Kantorei Hamborn

90. Geburtstag der Kantorei


"Kantorei der Friedenskirche bekam gleich vier Stunden Gesang zum 90. Geburtstag. Die Nacht der Chöre kam gut an...."

Zitat aus der WAZ vom Mittwoch, 20. Juni 2007:
"Ein Ständchen in Ehren"

"Ein Ständchen zum 90. Geburtstag ist angemessen. Die Kantorei der Hamborner Friedenskirche bekam gleich vier Stunden musikalische Gratulationen zum 90-jährigen Bestehen. In der Nacht der Chöre, die die Kantorin der evangelischen Gemeinde Tiina Marjatta Henke zum Jubiläum organisiert hatte, traten neben dem Jubiläumschor sechs weiter Chöre auf. „Das Konzept Nacht der Chöre ist nicht neu", berichtet Henke. „Es stammt aus Hamburg."

Die Idee, die dahinter stecke sei, dass es besser ist, dem Publikum viele „kleine Häppchen" zu präsentieren. Dies sei nicht so anstrengend als einem langen Konzert zu lauschen. So konnte sich jeder aus dem abwechslungsreichen Programm interessante Punkte herausgreifen. Den Start machte die Kantorei der Friedenskirche, die die Messe D-Dur op. 86 von Antonin Dvorak präsentierte. Es folgten Chöre aus der näheren Umgebung. Der vor kurzem von Peter Bartetzky gegründete Frauenchor des Abteichores Hamborn präsentierte die Messe op. 167 von Cecile Chaminde. Gegründet wurde der Chor anlässlich des 150. Geburtstages der Komponistin.

Doch nicht nur Chöre aus der Umgebung feierten mit der Kantorei ihr Jubiläum. Der am weitesten angereiste der sechs Chöre war der Kammerchor Sirpaleet aus Finnland unter der Leitung von Katariina Järvinen. „Die Chöre, die hier auftreten, sind alle befreundet", erklärt Tiina Marjatta Henke die Auswahl. Mit dem Erfolg der Veranstaltung war die Kantorin sehr zufrieden: Schließlich seien die Besucher zahlreich erschienen. Am Sonntag gibt es einen Festgottesdienst...."






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