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Konzert Brahms Requiem

Sonntag, 17. November 2013




Plakat Brahms


November

Sonntag, 17. November 2013, 16.00 Uhr:

Johannes Brahms - "Ein deutsches Requiem"

nach Worten der heiligen Schrift, op. 45
in der Fassung für Kammerorchester von Ingo Schulz (Berlin)

Solisten:

Katariina Järvinen, Sopran;
Thomas Peter, Bass;

Kantorei der Friedenskirche;

Orchester Philharmonie Düsseldorf;

Tiina M. Henke, Leitung

Nummerierte Plätze zu 13 und 15 € im Vorverkauf (02 03-49 05 79);

Restkarten an der Abendkasse zu 14 und 16 €


Johannes Brahms

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Bildquelle: Wikipedia (Public domain)


Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren. Er war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen vorwiegend der Romantik zugeordnet werden. Brahms entstammte einer norddeutschen Familie und wuchs in der Hansestadt Hamburg auf. Sein Vater verdiente als Berufsmusiker sein Geld. Brahms erhielt mit sieben Jahren ersten Klavierunterricht bei Otto Friedrich Willibald Cossel. Auch sein Talent zum Komponieren zeigte sich schon früh, und so wurde er durch Vermittlung Cossels im Jahre 1843 von dem damals bekannten Hamburger Komponisten Eduard Marxsen als Klavier- und Kompositionsschüler angenommen. Brahms veröffentlichte seine frühen Werke häufig unter Pseudonymen (G. W. Marks, Karl Würth) und teilte ihnen höhere Opuszahlen zu.


Wien (1. Gemeindebezirk)

Griechenviertel


Anfänglich schrieb Brahms ausschließlich Klavierwerke. Später lernte Brahms Robert Schumann kennen, der ihn förderte und ihn in Musikerkreisen bekannt machte. 1857 zog Brahms nach Detmold, wo er Musikunterricht gab und einen Chor leitete. 1859 übersiedelte er nach Hamburg, wo er neben Kammermusik auch einige Klaviervariationen veröffentlichte. 1862 besuchte er zum erstenmal Wien, wo er ab 1863 den Posten als Chormeister der Wiener Singakademie innehatte. 1872 zog Brahms endgültig nach Wien um. Als Pianist war Brahms in jenen Jahren so erfolgreich, dass er seinen Lebensunterhalt auch ohne feste Anstellung bestreiten konnte. Hier in Wien entstanden seine bedeutendsten Werke, wie z. B. das heute hier zur Aufführung kommende "Deutsche Requiem", Kammermusik (Violin- und Cellosonaten), die Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80, die Sinfonie Nr. 4 in e-Moll op. 98 (seine letzte Sinfonie) sowie die Ungarischen Tänze.


Wien (4. Wiener Gemeindebezirk)

Gedenktafel am heutigen Gebäude der Technischen Universität, wo zuvor das Haus mit dem letzten Wohnsitz von Johannes Brahms stand. Wien 4, Karlsgasse 2 - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)


Während das Requiem bei seiner Uraufführung durch den Wiener Singverein in einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Anfang Dezember 1867 ein geteiltes Echo fand, wurde die erstmalige Aufführung des damals noch sechssätzigen Werkes in seiner Gesamtheit am Karfreitag, dem 10. April 1868 im Bremer Dom unter der musikalischen Leitung des Komponisten ein großer Erfolg. Johannes Brahms starb am 3. April 1897 im Alter von 63 Jahren im Wiener Stadtteil Wieden (4. Wiener Gemeindebezirk), in seinem Haus in der Karlsgasse 2. Der Komponist wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet. Er gilt als einer der bedeutendsten europäischen Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.


Konzert Brahms Requiem

Sonntag, 17. November 2013 - Foto: Michael Rogalla


Musik vor allem für die Lebenden -
Brahms Requiem wird in der Hamborner Friedenskirche aufgeführt


Requien
sind kirchenmusikalische Kompositionen für das Totengedenken und vertonen im Allgemeinen den lateinischen Text der Totenmesse. Johannes Brahms wäre dies als Protestant nicht in den Sinn gekommen. In seinem Werk nutzte er eine persönliche Auswahl von Bibelstellen in deutscher Übersetzung - daher auch der Titel „Deutsches Requiem“. In ihm fehlen Verweise auf menschliche Sünde. Es ist, so die Fachpresse, weniger als Bitte um Seelenfrieden für die Verstorbenen zu sehen; das Requiem richte sich vielmehr mit der Kraft der Liebe und Musik vor allem an die Hinterbliebenen. Im Studium hatte Brahms Requiem die Kirchenmusikerin nicht angesprochen. „Um es aufführen zu wollen, mussten 25 Jahre vergehen“ stellt Henke fest, denn inzwischen schätze sie die Tonsprache bei Brahms sehr. Sein Requiem vermittle zentrale christliche Aussagen von Trost und Hoffnung, von Angst, Gericht und Strafe sei hier nicht die Rede.

Für sie ist das Werk eines der schwersten der Chorsinfonik: Von 70 Minuten Musik singt der Chor etwa 60!


Informationen zu den Ausführenden:

Konzert Brahms Requiem

Sonntag, 17. November 2013 - Foto: Michael Rogalla


Katariina Järvinen, Sopran

Die finnische Sopranistin studierte Kirchenmusik an der Sibelius-Akademie in Helsinki und legte dort den Abschluss des „Magister der Musik" ab. Sie beendete ihr Gesangsstudium an der Folkwang- Hochschule Essen mit dem höchsten künstlerischen Examen in dem Hauptfach Gesang. Bereits im Alter von 18 Jahren begann ihre rege Konzerttätigkeit mit Werken von der Renaissance bis zur Gegenwart. Katariina Järvinen hat in zahlreichen Opernproduktionen mitgewirkt. Zurzeit hat sie die A- Kantoren Stelle an der Kirche von Vaasa inne. Als Solistin gastiert sie weiterhin in Finnland als auch im Ausland. Katariina Järvinen arbeitet zusätzlich als Musikkritikerin in der Zeitung Pohjalainen. Sie ist auch als Chorleiterin und Stimmbildnerin aktiv.

Internet: www.katariinajarvinen.fi


Konzert Brahms Requiem

Sonntag, 17. November 2013


Thomas Peter, Bass

Der gebürtige Nürnberger studierte Gesang an der Musikhochschule Frankfurt bei Prof. Martin Gründler (1988 Künstlerische Reifeprüfung und Diplom). Weiterführende Studien absolvierte er bei Hartmut Höll und Charles Spencer sowie bei Laura Sarti in London. 1988 wurde er als lyrischer Bariton an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach engagiert. Seither Gastverträge an verschiedenen Theatern, u.a.: Staatstheater Braunschweig, Städtische Bühnen Dortmund und Frankfurt, M.I.R. Gelsenkirchen und Stadttheater Bern. Wiederholte Mitwirkung bei den Heidelberger sowie den Herrnsheimer Schlossfestspielen. Opernpartien u.a.: Papageno (Zauberflöte), Belcore (Liebestrank), Harlekin (Ariadne), Liebenau (Waffenschmied), Eisenstein und Falke (Fledermaus), Leporello (Don Giovanni), Alfonso (Cosi fan Tutte). Kirchenkonzerte, Liederabende, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen im In- und Ausland, u.a.: Niederlande, Belgien, Schweiz, Frankreich, Polen, Russland, Israel, Schweden, Tschechien, Großbritannien.

Konzert Brahms Requiem

Sonntag, 17. November 2013


Philharmonie Düsseldorf

Die Philharmonie Düsseldorf besteht aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker, der Düsseldorfer Symphoniker und der „Düsseldorfer Hofmusik“. Das Ensemble blickt auf eine inzwischen 15-jährige erfolgreiche Arbeit zurück. Die Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, neben Kammermusikkonzerten mit Gesangssolisten, Kirchenmusikern aus der Region als souveräner Begleiter zur Seite zu stehen. Die Anzahl der Orchestermusiker differenziert dabei und erfüllt eine große Bandbreite oratorischer und konzertanter Literatur: vom solistisch kammermusikalischen Ensemble, dem wechselnden Instrumentarium eines Bachkantatenorchester oder einer „klassischen Mozartbesetzung“ bis hin zu großen symphonischen Besetzungen einer Carmina Burana oder eines Verdi Requiems. Die intensive Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis prägt die Arbeit dieses Ensembles. Konzertmeisterin, Organisatorin und „Kopf“ der Philharmonie Düsseldorf ist Anke Vogelsänger. Sie studierte barocke und moderne Violine in Köln und Essen und ist Mitglied der Duisburger Philharmoniker und der „Düsseldorfer Hofmusik“ und unterrichtet projektweise an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.







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