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Johann Michael Haydn - Requiem in c-Moll, MH 155

Sonntag, 9. November 2014




Chor- und Orchesterkonzert J.M.Haydn & Rheinberger

Johann Michael Haydn (1737 - 1806)

Bildquelle: Wikipedia (gemeinfrei)



Sonntag, 9.11.2014, 16.00 Uhr:

KONZERT FÜR SOLI, CHOR UND ORCHESTER

Johann Michael Haydn (1737 – 1806): Requiem in c-Moll - MH 155


Johann Michael Haydn - Requiem in c-Moll, MH 155

Sonntag, 9. November 2014


Sonntag, 9.11.2014, 16.00 Uhr:

Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, 47166 Duisburg

KONZERT FÜR SOLI, CHOR UND ORCHESTER

Johann Michael Haydn (1737 – 1806): Requiem in c-Moll - MH 155
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Adagio und Fuge in c-Moll - KV 546
Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901): Stabat Mater in g-Moll - op. 138

Ausführende:

Monika Reinhard (Sopran),
Barbara Ochs (Alt),
Jörg Nitschke (Tenor),
Thomas Peter, Bass,

Kantorei der Friedenskirche Hamborn,
Vielharmonie Düsseldorf,

Ltg. Tiina M. Henke

Nummerierte Karten zu 12 und 15 €;
Kartentelefon: 0203-490579

Restkarten an der Abendkasse


J.M. Haydn - Requiem

Johann Michael Haydn - Requiem in c-Moll, MH 155

Sonntag, 9. November 2014


Johann Michael Haydn (1737 - 1806) ist der Bruder des heute bekannteren Komponisten Joseph Haydn, die beide in Rohrau, Niederösterreich geboren wurden. In nur zwei Wochen komponierte Johann Michael Haydn das Requiem in c-Moll ("Missa pro defuncto Archiepiscopo Sigismundo") im Dezember 1771 anlässlich des Todes seines ersten Salzburger Dienstherren, Fürsterzbischof Sigismund Graf Schrattenbach (1698 - 1771), einem im Volk sehr beliebten Landesfürsten und großen Mäzen der Künste. Das Werk entstand aber auch unter dem Eindruck der persönlichen Trauer: Haydns einziges Kind, Aloisia Josepha, starb im Januar 1771 noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres.


Johann Michael Haydn - Requiem in c-Moll, MH 155

Sonntag, 9. November 2014


Teile aus dem Requiem für seinen verstorbenen Dienstherrn erklangen zusammen mit den abgeschlossenen Sätzen seiner zweiten unvollendeten Requiems-Komposition bei Johann Michael Haydns eigener Totenmesse (im Januar 1772 in Salzburg - wahrscheinlich unter der Teilnahme von Leopold und W.A. Mozart). Selbst bei den Trauerfeierlichkeiten für seinen Bruder Joseph Haydn in Wien griff man auf das Requiem des jüngeren Bruders zurück. W. A. Mozart bezieht sich in seinem Requiem mehrfach auf Haydns Vertonung.

Eine kleine Biografie des Komponisten Johann Michael Haydn, der u.a. auch mit Leopold und W.A. Mozart befreundet war, finden Sie hier....!


W.A. Mozart - Adagio und Fuge in c-Moll - KV 546

Johann Michael Haydn - Requiem in c-Moll, MH 155

Sonntag, 9. November 2014


Die heute hier zur Aufführung kommende Komposition "Adagio und Fuge in c-Moll, KV 546", stammt aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart. Es ist eine Komposition für Streicher, datiert "Wien, 26. Juni 1788". Die Fuge ist eine Transkription seiner Fuge in c-Moll für zwei Klaviere KV 426, die er im Dezember 1783 in Wien schrieb. In diesem Jahr, am 17. Juni 1783, wurde der erste Sohn geboren - Raimund Leopold - der bereits nach 2 Monaten verstarb. Das Adagio, das nicht Teil des KV 426 war, ist mit der Taktangabe 3/4 bezeichnet, die Fuge mit der Tempobezeichnung Allegro. Das Werk ist für zwei Violinen, Viola und Violincello geschrieben worden. Es ist teilweise durch den kontrapunktischen Stil von Johann Sebastian Bach inspiriert. Mozart hatte ab 1782 die Gelegenheit durch seinen Gönner und Mäzen Gottfried van Swieten, die Kompositionen von Bach und Händel kennenzulernen.


Josef G. Rheinberger - Stabat Mater

Johann Michael Haydn - Requiem in c-Moll, MH 155

Sonntag, 9. November 2014


Das Stabat mater (nach dem Gedichtanfang Stabat mater dolorosa, lat. für ‚Es stand die Mutter schmerzerfüllt‘) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten besingt. Die Verfasserschaft ist ungeklärt, das Gedicht wurde in der Vergangenheit unter anderem Papst Innozenz III. († 1216) sowie den Franziskanermönchen Iacopone da Todi († 1306) und Johannes Bonaventura († 1274) zugeschrieben [1]. Das Stabat Mater ist oft von klassischen Komponisten vertont worden. Nicht immer wurde der gesamte Text verwendet, unterschiedliche Anlässe der Stücke und persönliche Prägungen der Komponisten führten oft zur Akzentsetzung etwa unter den Themen: Trost, Leid, Klage. Die alte gregorianische Choralmelodie wurde von Josquin und Palestrina schon im 16. Jahrhundert polyphon vertont. Viele weitere Komponisten schufen Vertonungen des Stabat Mater, die auch heute noch oft aufgeführt werden, wie z.B. der italienische Komponist Pergolesi, dessen Werk auch schon in der Friedenskirche Duisburg aufgeführt wurde. Das heute zu hörende Werk stammt vom Komponisten Josef Gabriel Rheinberger, der es 1884 vertonte.


Quellenverzeichnis:


1.: Die Informationen zur Geschichte des Stabat Mater sind der Wkipedia entnommen, zuletzt abgerufen am 11.11.2014!






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