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Konzert vom Karfreitag, 29. März 2013

Konzert - Johannes Passion - Gottfried August Homilius (1714 - 1785)






Karfreitag, 29.03.2013, 17.00 Uhr:

Friedenskirche

Gottfried August Homilius (1714 - 1785) - Johannes Passion


Johannespassion

Konzert vom Karfreitag, 29. März 2013

Konzert - Johannes Passion - Gottfried August Homilius (1714 - 1785)



Karfreitag, 29.03.2013, 17.00 Uhr:

Friedenskirche

Gottfried August Homilius (1714 - 1785) - Johannes Passion

Kantorei der Friedenskirche,

Solisten:

Anja Maria Kaftan (Sopran),
Luisa Kruppa (Alt),
Florian Feth (Tenor),
Thomas Peter (Bass),

Orchester Vielharmonie Düsseldorf - Anke Vogelsänger, Konzertmeisterin

Tiina Marjatta Henke, Leitung

Eintritt: 12 und 14 Euro (Vorverkauf) - 13 und 15 Euro (Abendkasse)

Kartentelefon: 02 03-49 05 79

Konzert vom Karfreitag, 29. März 2013

Konzert - Johannes Passion - Gottfried August Homilius (1714 - 1785)


Johannes- Passion von Homilius feiert in Duisburg Premiere

Gottfried August Homilius’ „Johannes- Passion“ war bis vor Kurzem eine der vielen Kompositionen aus der Ära nach Johann Sebastian Bach, die als Handschriften unveröffentlicht in Archiven schlummern und manchmal noch gar nicht in ihrer Bedeutung entdeckt oder erkannt sind. Im Jahr 2007 legte erstmals ein Verlag das Aufführungsmaterial der Johannes- Passion gedruckt vor, sodass seitdem die Aufführung dieses Oratoriums möglich ist.

In Duisburg feiert Homilius’ Passion am Karfreitag, 29. März 2013 um 17.00 Uhr in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, Premiere. Die Kantorei der Hamborner Friedenskirche führt das ansprechende Werk mit dem Orchester "Vielharmonie Düsseldorf" (Anke Vogelsänger, Konzertmeisterin) und den Solisten Anja Maria Kaftan (Sopran), Luisa Kruppa (Alt), Florian Feth (Tenor) und Thomas Peter (Bass) unter der Gesamtleitung von Kantorin Tiina Marjatta Henke auf.





Konzert vom Karfreitag, 29. März 2013

Johannespassion


Gottfried August Homilius, 1714 geboren, studierte ab 1735 in Leipzig Jura und bei Johann Sebastian Bach Musik und war ab 1742 an der Dresdner Frauenkirche tätig. 1755 erhielt er das Amt des Musikdirektors aller drei Dresdner Hauptkirchen, welches er bis zu seinem Tode 1785 innehatte. Die Johannes- Passion ist ganz dem Stil der Empfindsamkeit verpflichtet, das heißt: Schlichte Melodien rühren das Gefühl an, die Rezitative nach dem Johannesevangelium erscheinen als einfühlsame Erzählung, wunderbare Choräle z.B. von Paul Gerhardt meditieren, bzw. kommentieren das Geschehen. Seine zehn Passionen waren so berühmt, dass sie Anfang des 19. Jahrhunderts nicht nur im protestantischen Deutschland, sondern auch in österreichischen Klöstern und in den USA aufgeführt wurden. Zu dessen Lebzeiten wurde er als „jetzt wohl ausgemacht der beste Kirchenkomponist“ bezeichnet, erst die Wiederentdeckung Bachs machte ihn vergessen.


Kurzbiographie

Gottfried August Homilius (1714 - 1785)

Bildquelle: Wikipedia (gemeinfrei)


Gottfried August Homilius [1.] wurde am 2. Februar 1714 in Rosenthal bei Königstein in Sachsen geboren. Sein Vater, Gottfried Abraham Homilius, war in diesem Ort als Pfarrer angestellt. Seine Mutter war die Tochter eines Pfarreres. Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Bereits in Leipzig war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Homilius war ein Schüler von Johann Sebastian Bach, allerdings ist nicht mehr bekannt, in welcher Zeit er seine Ausbildung durch den großen Meister erfahren hat. Ab 1742 trat er sein Amt als Organist der Frauenkirche zu Dresden an, die zu dieser Zeit schon eine Silbermann-Orgel besaß. Als 1743 der Kirchenbau fertiggestellt war und "als zur Feier dieses Ereignisses ein Lob- und Dankgottesdienst abgehalten wurde, erregte Homilius durch sein schönes Orgelspiel Bewunderung". Zehn Jahre später, 1755, starb der damalige Leiter und Kantor der Kreuzschule Theodor Christlieb Reinhold.


Konzert vom Karfreitag, 29. März 2013

Johannespassion


Dieser war gleichzeitig auch Musikdirektor der drei evangelischen Hauptkirchen in Dresden. [...] "Durch Verfügung des Rathes vom 10. Juni 1755" wurde Gottfried August Homilius sein Nachfolger" als Kreuzkantor. Homilius war zwei Mal verheiratet und aus diesen Ehen waren drei Söhne hervorgegangen. Alle drei Söhne studierten Theologie. Im Dezember 1784 erlitt Homilius einen Schlaganfall, an dessen Folgen er am 2. Juni 1785 verstarb. Er wurde auf dem ersten Johannisfriedhof in Dresden bestattet. Sein Grab ist heutzutage nicht mehr vorhanden. Homilius komponierte überwiegend Kirchenmusik: mehr als 10 Passionen, je ein Oratorium zu Weihnachten (1777) und zu Ostern, über 60 Motetten, 180 Kantaten, 4 Magnifikat, Choräle, Präludien und Choralvorspiele [2.].

Quellenhinweis:


1.: Artikel „Homilius, Gottfried August“ von Philipp Spitta in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 13 (1881), S. 53–57, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Homilius,_Gottfried_August&oldid=1690554 (Version vom 30. März 2013, 16:17 Uhr UTC)

2.: Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_August_Homilius






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