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Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017

Johannes Passion von Johann Sebastian Bach - weitere Informationen mit Fotos zum Konzert auf der Seite Archiv






Palmsonntag, 09. April 2017, 16.00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Johannes Passion BWV 245


Kantoreikonzert

Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017

Plakat



Sonntag, 09. April 2017, 16.00 Uhr:

Evangelische Friedenskirche Hamborn
Duisburger Straße 174, 47166 Duisburg

Johann Sebastian Bach - Johannes-Passion BWV 245

Solisten:

Evelyn Ziegler, Sopran;
Barbara Ochs, Alt;
Philipp Hoferichter, Tenor;
Jakob Kim, Bass;
Thomas Peter, Bass;

Die Kantorei an der Friedenskirche Hamborn
Duisburger Sinfonietta,
Konzeitmeisterin Anke Vogelsänger

Helga Löhrer, Cello
Francesco Savignano, Kontrabass
Alessio Nocita, Cembalo

Leitung: Peter Stockschläder

nummerierte Karten zu 13 € (Mittelschiff und Emporen 1. Reihe) und 10 € (übrige Plätze)
Karten über das Kartentelefon 0203 490579 und an der Abendkasse


Johannes-Passion

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Bildquelle: Wikipedia (gemeinfrei)


Die Johannes-Passion (BWV 245) ist neben der Matthäus-Passion die einzige vollständig erhaltene authentische Passion von Johann Sebastian Bach. Ihre Uraufführung war am Karfreitag, dem 7. April 1724, in der Nikolaikirche in Leipzig. Ende Mai 1723 nahm Bach seinen Dienst in Leipzig als Thomaskantor auf. Als Kantor und Musikdirektor war er für die Musik in den vier Hauptkirchen der Stadt verantwortlich. Gleich nach seiner Ankunft in Leipzig fing Bach an, Kantaten für die jeweils anstehenden Aufführungen zu komponieren oder zu überarbeiten.




Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017



Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017


Bei dieser systematischen Arbeit muss Bach in den ersten beiden Jahren im Schnitt ungefähr ein Werk pro Woche geschaffen haben, danach verlangsamte er das Tempo. Es sind insgesamt zwei vollständige Jahrgänge überliefert. Insgesamt sollen in dieser Zeit ca. 300 Kantaten entstanden sein. Für Weihnachten 1723 schrieb Bach die zweite Fassung des Magnificat in Es-Dur mit den weihnachtlichen Einlagesätzen und für den Karfreitag 1724 sein bis dahin umfassendstes Werk, die Johannespassion.


Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017


Die Johannes-Passion ist die früheste der heute bekannten Passionsmusiken Bachs. Da im Nekrolog des Komponisten von insgesamt fünf Passionen die Rede ist, von denen außer der Johannes-Passion jedoch nur die Matthäus-Passion erhalten und die Markus-Passion als verschollen nachweisbar sind, gilt es als möglich, dass Bach bei Teilen der Johannes-Passion auf ein früheres Werk zurückgegriffen hat, das ein Biograph des 19. Jahrhunderts auf 1717 datiert, über das jedoch keine sichere Aussage möglich ist. Von der Karfreitag 1724 uraufgeführten ersten Fassung des Werks sind lediglich Einzelstimmen erhalten, die jedoch große Ähnlichkeit mit der heute verbreiteten Fassung aufweisen.


Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017


Wesentliche Unterschiede sind eine einfachere Satzweise, eine kürzere Fassung von Satz 33, der vom Zerreißen des Vorhangs im Tempel berichtet, und vermutlich noch fehlende Stimmen für Querflöte. Ein großer Teil der für die zweite Aufführung 1725 vorgenommenen Änderungen wird heute darauf zurückgeführt, dass Bach nicht in zwei aufeinander folgenden Jahren dieselbe Fassung aufführen wollte, zumal er die meisten Veränderungen später wieder rückgängig machte. Er ersetzte den Anfangs- und Schlusschor durch zwei Choralbearbeitungen, „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ und „Christe, du Lamm Gottes“, tauschte eine Reihe von Rezitativen und Arien aus und schuf Satz 33 in seiner heute bekannten Form.


Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017


Es ist vermutet worden, dass ein Teil der eingefügten Sätze aus einem bereits in Weimar entstandenen Werk stammen und dass Bach die Passion durch die Veränderungen besser in die Reihe der Choralkantaten einpassen sollte, die er im Jahrgang 1724/25 systematisch schrieb. Beide Vermutungen gelten als plausibel, sind aber nicht zweifelsfrei nachweisbar. In der dritten Fassung (nicht genau datierbar, 1728 oder 1732) machte Bach die wesentlichen Änderungen der zweiten Fassung rückgängig. Er entfernte darüber hinaus – möglicherweise aufgrund einer Anordnung der Obrigkeit – alle Textstellen, die aus dem Matthäusevangelium stammten, also u. a. die Erdbebenszene, sowie die Sätze, die sich unmittelbar auf diese bezogen.


Konzert Johannes-Passion vom 09. April 2017


Als Ersatz fügte er zwei heute verschollene Sätze ein, vermutlich eine Tenor-Arie und eine instrumentale Sinfonia. Ende der 1730er Jahre begann Bach mit einer korrigierten Abschrift der Urfassung des Werks, die womöglich für eine 1739 geplante, aber nicht ausgeführte Aufführung bestimmt war. Sie bricht mitten in Satz 10 ab und wurde erst gegen Ende seines Lebens durch einen Kopisten fortgeführt, dem vermutlich die heute verschollene Fassung von 1724 vorlag. Eine Korrektur dieser Kopie durch Bach selbst erfolgte nur teilweise. Die letzte zu Bachs Lebzeiten aufgeführte Variante stammt von 1749 [1].


Quellenhinweis:


1.: Die Informationen zur Johannes-Passion basieren auf dem Artikel Johannes-Passion (J. S. Bach) (12.01.2010) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen mit der Abbildung "Johann Sebastian Bach im Alter von 61 Jahren, von Elias Gottlob Haussmann, Kopie oder Zweitversion seines Gemäldes von 1746, Privatbesitz von William H. Scheide, Princeton, New Jersey, USA" unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. Das Foto wird gemäß den Lizenzbedingungen hier eingebunden. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Fotos Johannes-Passion vom 09. April 2017





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