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Jubiläumskonzert vom 15. Oktober 2017

Jubiläumskonzert - Joseph Haydn - Die Schöpfung






JOSEPH HAYDN

DIE SCHÖPFUNG

JUBILÄUMSKONZERT

100. GEBURTSTAG DER KANTOREI


Jubiläumskonzert der Kantorei

Joseph Haydn (1732 – 1809)

Haydn-Denkmal in Budapest (1959) - Fotoquelle: Wikipedia (gemeinfrei)



Sonntag, 15.10.2017, 18.00 Uhr:

Evangelische Friedenskirche Hamborn
Duisburger Straße 174, 47166 Duisburg


Joseph Haydn - Die Schöpfung


Evelyn Ziegler, Sopran,

Philipp Hoferichter, Tenor,

Thomas Peter, Bass,

Kantorei der Friedenskirche Hamborn,

Duisburger Sinfonietta,


Leitung: Peter Stockschläder


Nummerierte Karten zu 15 € (Mittelschiff und Emporen 1. Reihe) und 12 € (übrige Plätze)
sind über das Kartentelefon 0203-490579 und an der Abendkasse erhältlich.


Das Werk

Jubiläumskonzert vom 15. Oktober 2017

Konzertprogramm


Die von Haydn dirigierte Uraufführung der Schöpfung, welche in Wien am 30. April 1798 im Schwarzenberg-Palais vor handverlesenem Publikum stattfand, löste eine Kette von Ereignissen aus, wie sie die Stadt noch nicht erlebt hatte. Der triumphale Premierenerfolg zog zwei weitere Aufführungen am 7. und 10. Mai nach sich. Ein knappes Jahr darauf, am 19. März 1799, fand im Burgtheater in Anwesenheit des Kaisers (Franz Joseph Karl (12. Februar 1768 - 2. März 1835) die erste öffentliche Aufführung des Werks statt. Haydn hatte für diesen Anlass Theaterzettel drucken lassen, auf denen er ankündigte, dass bei Beifall keine der Nummern wiederholt werden würde, »weil sonst die genaue Verbindung der einzelnen Theile, aus deren ununterbrochenen Folge die Wirkung des Ganzen entspringen soll, nothwendig zerstöret, und dadurch das Vergnügen ... merklich vermindert werden müßte«.


Jubiläumskonzert vom 15. Oktober 2017

Jubiläumskonzert - Joseph Haydn - Die Schöpfung


Die Wirkung war ungeheuer. Das Publikum folgte in höchster Konzentration der Musik und gab nur in der Pause und am Konzertende seiner Begeisterung mit tosendem Applaus Ausdruck. Nach Veröffentlichung der Partitur verbreitete sich das Werk in Windeseile in ganz Europa und wurde in Budapest, Prag, London, Oxford, Salzburg, Paris, Amsterdam, St. Petersburg und Moskau gegeben. Im November 1801 konstatierte das Journal des Luxus und der Moden: »Nie hat ein musikalisches Kunstwerk eine solche Sensation erregt und ein so ausgebreitetes Publikum gefunden, als J. Haydn's Schöpfung.«





Jubiläumskonzert vom 15. Oktober 2017

Jubiläumskonzert - Joseph Haydn - Die Schöpfung


Die Kantorei der Friedenskirche widmet sich nun diesem Jahrhundertwerk, das seinen Ausgang in einem »durch ordentliche, methodische, ausgemachte Kunstmittel« (Carl Friedrich Zelter) dargestellten Chaos nimmt. In einer Reihe pittoresker Naturschilderungen folgt darauf die Erschaffung der Welt, inklusive des berühmten Sonnenaufgangs im Accompagnato-Rezitativ »In vollem Glanze«, in welchem sich innerhalb von nur zehn Takten ein einzelner Ton zu einem strahlenden C-Dur-Akkord des vollen Orchesters steigert - ein grandioser Effekt, der bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.

Text: Peter Stockschläder


Gottesdienst zum 100. Jubiläum

Festgottesdienst am 8. Oktober 2017

Kantorei, Orchester, Bläserkreis und Dirigent auf der Orgelempore


Mit dem Gottesdienst am 8. Oktober 2017 fand eine Reihe von Feierlichkeiten statt. Bläser und Orgel eröffneten die Feier in der nur mäßig besetzten Friedenskirche. Nach der Begrüßung sang die Gemeinde das Lied „Danke für diesen guten Morgen“. Unterstützt wurde sie dabei auch vom Bläserkreis Duisburg Nord. Im Rahmen des Gottesdienstes folgten weitere musikalische Darbietungen der Kantorei, die auf der Orgelempore von Peter Stockschläder dirigiert wurde. U.a. hörte man das Werk „Gloria in excelsis Deo“ von Antonio Vivaldi (Kantorei und Orchester), das „Halleluja“ (Evelyn Ziegler, Sopran, Orchester) aus „Exsultate, jubilate - KV 165 - eine lateinische Motette für Sopran und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der Predigt erklang das Werk „Alles was ihr tut“ (Kantorei, Orchester, Evelyn Ziegler, Sopran und Jakob Kim, Bass) von Dietrich Buxtehude. Nach dem Segen war noch „A Gaelic Blessing“ von John Rutter zu hören. Neben der Kantorei und den beiden Solisten spielten Mitglieder der Duisburger Sinfonietta. Die Leitung hatte Peter Stockschläder.


Empfang im Gemeindehaus

Gemeindehaus

Chorsprecher Hans Bartoszek


Nach dem Gottesdienst war zu einem Empfang in das Gemeindehaus in der Taubenstr. 14 eingeladen worden. Es folgten verschiedene Ansprachen, in denen u.a. auch die ehemaligen Chorleiter der Kantorei Anklang fanden. Der Chorsprecher Hans Bartoszek begann seine Ansprache mit dem ersten hauptamtlichen Kantor an der Friedenskirche, den A-Musiker Karl-Heinz Grapentin, der ab 1953 die Leitung der Chorgemeinschaft übernahm. Nachfolger von Grapentin wurde Ludwig Richter, der fast 36 Jahre lang den Chor durch Höhen und Tiefen führte. Zahlreiche Werke sind unter seiner Leitung aufgeführt worden. Auch eigene Kompositionen von Richter hat der Chor im Verlauf der Jahre uraufgeführt, zuletzt 1982 die Motette „Psalm 8 - Herr, unser Herrscher“. Er verstand es wie kein zweiter, auch die Jugend für die Chormusik zu begeistern. So wirkten bei den Konzerten auch seine Musikschüler aus dem Elly-Heuss-Knapp Gymnasium in Duisburg-Marxloh mit.


Gemeindehaus

Empfang


Nachfolger von Richter wurde ab 1992 Udo Witt, der den Chor bis zum Jahr 2003 führte. Udo Witt brachte der Chorgemeinschaft die zeitgenössische Kirchenmusik näher. So leitete er 1995 die Westdeutsche Erstaufführung des „Dresdner Requiem“ von Rudolf Mauersberger und im Jahr 2000 die Aufführung der Markus-Passion mit den im zeitgenössischen Stil neu komponierten Rezitativen von Johannes H.E. Koch. Herr Bartoszek schilderte im weiteren Verlauf seiner Ansprache den Wechsel von Udo Witt an die Ev. Hauptkirche in Rheydt und die Übernahme der Probenarbeit zum 1. Juli 2003 durch Tiina Marjatta Henke. Unter ihrer Leitung wurden auch selten zu hörende Werke aufgeführt wie z.B. u.a. das Miserere in b-Moll von E.T.A. Hoffmann, das Requiem in c-Moll von Johann Michael Haydn und das „Stabat Mater“ des italienischen Komponisten G.B. Pergolesi. Seit über einem Jahr wird Frau Henke wegen einer Erkrankung vertreten durch Peter Stockschläder.


Gemeindehaus

Superintendent Armin Schneider


Dieser erarbeitete bereits im vergangenen November zusammen mit dem Chor die Aufführung der „Petite Messe solennelle“ von G. Rossini und wird auch zusammen mit dem Chor im Jubiläumsjahr am 15. Oktober 2017 die „Schöpfung“ aufführen. Weitere Redner an diesem Tag waren der Superintendent des Kirchenkeises Duisburg, Herr Armin Schneider, der in seinem Grußwort ein Zitat Martin Luthers erwähnte:

„Ich liebe die Musik, und mir gefallen die Menschen nicht, die sie verdammen. Weil sie ein Geschenk Gottes und nicht der Meschen ist, weil sie die Seelen fröhlich macht, weil sie den Teufel verjagt, weil sie unschuldige Freude weckt.“



Gemeindehaus

Bezirksbürgermeister Uwe Heider


Auch der Bezirksbürgermeister von Hamborn, Herr Uwe Heider, erwähnt in seiner Ansprache den Bekanntheitsgrad der Chorgemeinschaft der Friedenskirche auch über den Stadtteil Hamborn hinaus und sogar über die Stadtgrenzen Duisburgs. In seinem Grußwort führt Heider u.a. aus: „Hamborn ist stolz auf diese leistungsstarke Chorgemeinschaft und auf die Kantorei der Friedenskirche Hamborn, die aus dem Hamborner Musikleben nicht mehr wegzudenken ist.“

Bei netten Gesprächen der Gäste untereinander klang dieser Empfang am frühen Nachmittag aus. Mit der erfolgreichen Aufführung des Haydn Werkes „Die Schöpfung“ am darauffolgenden Sonntag, 15. Oktober 2017, endeten die Feiern zum 100. Jubiläum der Kantorei der Friedenskirche.


Fotos Jubiläumskonzert - 100 Jahre Kantorei





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