Textversion

Sie sind hier:

Kantorei Hamborn

Chorgeschichte

Ihr Weg zu uns

Archiv

Konzert "Händel und Haydn" (2009)

Konzert am Palmsonntag (2010)

Adventskonzert (2010)

Konzert Messias (2011)

Konzert "Johannes-Passion" (2011)

Sommerliche Orgelkonzerte (2011)

Sommerliche Orgelkonzerte (2012)

Sommerliche Orgelkonzerte (2013)

Sommerliche Orgelkonzerte (2014)

Sommerliche Orgelkonzerte (2015)

Sommerliche Orgelkonzerte (2016)

Konzert J. M. Haydn (2014)

Konzert Geistliche Abendmusik (2012)

Muntra Musikanter Finnland (2012)

Nacht der Chöre (2011)

Haydn "Die Schöpfung" (2012)

Homilius "Johannes-Passion" (2013)

Brahms "Requiem" (2013)

Adventskonzert (2015)

Rossini Konzert (2016)

Johannes-Passion (2017)

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Haftungsausschluss

Konzert am Sonntag, 28. März 2010

Luigi Cherubini (Requiem c-moll)




CHORSINFONISCHES KONZERT




Sonntag, 28. März 2010, 17.00 Uhr:

Konzert am Palmsonntag

Luigi Cherubini (Requiem c-Moll)

Konzert am Sonntag, 28. März 2010



Sonntag, 28. März 2010, 17.00 Uhr

Friedenskirche Duisburg-Hamborn
Duisburger Str. 174

Chorsinfonisches Konzert

Johannes Brahms (Begräbnisgesang op. 13)
Franz Schubert (Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete")
Luigi Cherubini (Requiem c-Moll - zum 250. Geburtstag)


Kantorei der Friedenskirche Hamborn,
Vielharmonie Düsseldorf;

Leitung: Tiina Marjatta Henke

Eintritt: 10 / 12 Euro

www.kantorei-hamborn.de


Programmfolge

Konzert am Sonntag, 28. März 2010


Johannes Brahms - Begräbnisgesang op. 13

Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete"

- Allegro moderato
-Andante con moto

Luigi Cherubini - Requiem c-Moll

1. Introitus et Kyrie Larghetto sostenuto

2. GradualeAndantino largo

3. Dies iraeAllegro maestoso - Largo

4.
Offertorium

Andante - Poco ailegro - Larghetto

5. Sanctus
Andante

6. Pie Jesu
Larghetto

7.
Agnus dei
Sostenuto

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Johannes Brahms

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Informationen zu den Werken

Brahms: Begräbnisgesang op. 13

Der Begräbnisgesang, opus 13, 1858 komponiert, nimmt im Chorschaffen von Johannes Brahms eine gewichtige Stelle ein. Der Komponist verwendet sieben Strophen eines Liedes der böhmischen Brüder, das Michael Weisse 1531 verdeutschte. Die achte Strophe wurde nicht einbezogen, vermutlich, weil sie Brahms von der Begräbnis-Thematik und dunklen Grundfarbe weggeführt hätte. Wie auch im zweiten Chor des "Deutschen Requiems" handelt es sich hier um einen Trauermarsch, der durch seine bezwingende Beharrlichkeit den Zuhörer in Bann zieht. Ein reines Blasorchester mit Pauke begleitet den Gesang, die hohen Flöten und Trompeten schweigen.




Franz Schubert (1797 - 1828)

Franz Schubert

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll "Unvollendete"

Die h-Moll Symphonie ist das berühmteste Werk Schuberts auf symphonischen Gebiet. Einwandfrei historische Belege zur Entstehungsgeschichte sind bis heute nicht zu erbringen. Sicher ist, dass Schubert im Herbst 1822 das Werk komponierte. Vollendet wurde der erste und zweite Satz - daher rührt auch der Name "Die Unvollendete" - vom Scherzo, dem 3. Satz sind nur neun Takte ausgeführt, sonst sind bis zum Trio nur Skizzen vorhanden. Versuche aus diesem vorhandenen Material das Werk zu ergänzen, wurden unternommen, von der musikalischen Welt jedoch nicht angenommen. Das Werk wurde am 17. Dezember 1865 in einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde im großen Redoutensaal der Wiener Hofburg uraufgeführt. Der berühmte Musikkritiker Eduard Hanslick schrieb darüber: „... Nun folgte die Schubertsche Novität, die einen außerordentlichen Enthusiasmus erregte. Es sind die beiden ersten Sätze einer Symphonie.... Wenn nach ein paar einleitenden Tacten Clarinette und Oboe einstimmig ihren süßen Gesang über dem ruhigen Gemurmel der Geigen anstimmen, da kennt auch jedes Kind den Componisten, und der halbunterdrückte Ausruf "Schubert" summt flüsternd durch den Saal...."




Luigi Cherubini (1760 - 1842)

Luigi Cherubini (1760 - 1842)

Lithograph by Marie Alexandre Alophe 1850 - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Luigi Cherubini: Requiem c-Moll

Luigi Cherubini, 1760 in Florenz geboren und 1788 nach Paris übergesiedelt, wo er auch 1842 starb, wurde in seinen ersten Lebensjahrzehnten berühmt durch seine Opern. Erst nach den Wirren der Französischen Revolution und der Herrschaft Napoleons entdeckte er die Kirchenmusik neu, der er sich das letzte Mal in seinen Studienjahren in Italien gewidmet hatte. 1816, nach der Machtübernahme durch die Bourbonen 1814/15, wurde ihm die Position des „Surintendant de la musique du roi" anvertraut. Von nun an komponierte er die Kirchenmusik für die Chapelle Royale und überwachte deren Einstudierung. Es handelte sich um katholischliturgische Kirchenmusik im engen Sinne, also um Vertonungen von Messe und Requiem, einzelner Ordinariumsteile und Einlagesätze zum Offertorium oder zur Wandlung, um Sakramentsmotetten und Litaneien. Im Jahr seiner Ernennung zum „Surintendant" beauftragte ihn König Ludwig XVIII. mit der Komposition eines Requiems für eine Erinnerungsfeier an den Tod seines Bruders Ludwig XVI., der 1793 zusammen mit seiner Gattin, der Habsburgerprinzessin Marie-Antoinette, durch die Guillotine hingerichtet wurde. Die Uraufführung des Requiems in c-Moll fand am 21. Januar 1817 zum Jahrestag der Hinrichtung Ludwigs XVI. in St. Denis (Grablege der französischen Könige) statt.







(C) Kantorei Hamborn 2017 - Alle Rechte vorbehalten