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Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“




Chorkonzert 2016

Gioacchino Rossini (1792 - 1868)

Gioacchino Rossini, 1865 Foto: Wikipedia (gemeinfrei)




Sonntag, 20.11.2016, 18.00 Uhr:

Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“

Für Soli, Chor, Harmonium und Klavier

Katariina Korkman, Sopran;
Johannes Klüser, Tenor;
Thomas Peter, Bass;
Satik Tumyan, Alt;

Hye-Kyoung Kang, Klavier;
Christian Gerharz; Harmonium;
Kantorei der Friedenskirche Hamborn;

Leitung: Peter Stockschläder

Nummerierte Plätze zu 10 und 13 €;

Kartentelefon: 0203 / 490579,
Restkarten an der Abendkasse zu 11 und 14 €;


Geschichte

Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“ - weitere Fotos auf den Seiten "Über uns/Archiv


Die Petite Messe solennelle ist eine Messvertonung vom italienischen Komponisten Gioachino Rossini. Es enthält integrierte Kompositionsteile (Christe eleison) von Louis Niedermeyer. Sie gilt als das bedeutendste Werk der letzten Arbeitsphase Rossinis und als eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen. Die Petite Messe solennelle entstand im Jahr 1863, 34 Jahre nach der Komposition von Rossinis letzter Oper, in Passy (bei Paris, Frankreich), wo Rossini die letzten Jahrzehnte seines Lebens verbrachte. Es handelt sich um eine Auftragskomposition für den Comte Alexis Pillet-Will (1805–1871) und dessen Frau Louise Pillet-Will, der das Werk gewidmet ist. Die Uraufführung fand am 14. März 1864 zur Einweihung der Privatkapelle des gräflichen Paares in Paris statt.


Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“


Albert Lavignac leitete die Aufführung vom Harmonium aus. Die erste öffentliche Aufführung folgte tags darauf im Pariser Théâtre-Italien und wurde ein großer Erfolg. Die Messe steht ihren äußeren Ausmaßen und auch dem Namen nach in der Tradition der Missa solemnis, wurde aber dennoch vom Komponisten ironisch mit dem Attribut petite („klein“) bedacht. Rossini schreibt dazu in einer ironischen Widmung an den „lieben Gott“: „hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“


Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“


Die ungewöhnliche Besetzung der Messe für Singstimmen, zwei Klaviere und Harmonium steht in der neapolitanischen Cembalo-Tradition des 18. Jahrhunderts. Drei Jahre nach der Komposition arbeitete Rossini auch noch eine Orchesterfassung aus – hauptsächlich aus der Sorge heraus, die Messe könnte nach seinem Tode durch die Bearbeitung eines anderen entstellt werden: „findet man dieselbe nun in meinem Nachlass, so kommt Herr Sax mit seinen Saxophonen oder Herr Berlioz mit anderen Riesen des modernen Orchesters, wollen damit meine Messe instrumentieren und schlagen mir meine paar Singstimmen tot, wobei sie auch mich glücklich umbringen würden.“


Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“


Rossini bevorzugte dennoch die Version mit Klavier und Harmonium und verfügte, dass die Orchesterfassung erst nach seinem Tode aufgeführt werden durfte. Sie erklang erstmals am 24. Februar 1869 im Théâtre-Italien in Paris. Während in den ersten Jahren danach Aufführungen der Orchesterfassung überwogen, hat sich mittlerweile das Verhältnis wieder zugunsten der Originalfassung verschoben. Der Aufbau der Messe folgt dem traditionellen Ordinarium. Der französischen Messtradition folgend, komponierte Rossini ein rein instrumentales Prélude religieux l'Offertoire, das für das Offertorium vorgesehen ist. Das O salutaris hostia, eine Strophe aus der Hymne zu Fronleichnam Verbum supernum prodiens, fügte Rossini nach der Aufführung von 1865 der Messe hinzu.


Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“


1. Fassung (1863)

Soli: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Chor (Doppelquartett) SATB, teilweise mit Stimmteilung
2 Klaviere, Harmonium

(da das 2. Klavier weitgehend keine eigene musikalische Funktion hat und vor allem das 1. Klavier bei lauten Stellen verdoppelt, wird es bei Aufführungen häufig weggelassen)


Konzert vom 20. November 2016

Gioachino Rossini - „Petit Messe solennelle“


2. Fassung (1866/67)

Soli: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Chor SATB, teilweise mit Stimmteilung
Orchester: 3 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 3 Fagotte, 4 Hörner, 4 Trompeten, 3 Posaunen, 1 Ophicleide, 2 Kornette, Pauken, 2 Harfen, Streicher

Die Aufführungsdauer beträgt ca. 85 Minuten.


Quellenhinweis:


1.: Die Informationen zur Petit Messe solonnelle von Gioachino Rossini basieren auf dem Artikel Petite Messe solonnelle (25.01.2014) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. Die Grafik wird gemäß den Lizenzbedingungen hier eingebunden. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Fotos Rossini Konzert 2016





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