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3. Sommerliches Orgelkonzert 2012

Kreiskantor Ansgar Schlei, Wesel an der Euleorgel der Friedenskirche - Foto: Hans Bartoszek




1. Sommerliches Orgelkonzert

Tiina M. Henke - Kreiskantorin


1. Sommerliches Orgelkonzert

am 11.07.2012, 20.00 Uhr:

Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke, Duisburg

Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Toccata d-Moll

Felix Mendelssohn (1809-1847)
Ostinato c-Moll

August Gottfried Ritter (1811-1885)
Sonate Nr. 3 op. 23 a-Moll

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Trio in c-Moll

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542


Tiina Marjatta Henke, geboren 1963 in Beckum, Westfalen, legte 1989 das A-Examen für Kirchenmusik und 1992 die künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel an der staatl. Hochschule für Musik in Köln bei Professor Dr. Wolfgang Stockmeier ab. Sie hat Orgelkonzerte in Finnland und Deutschland gespielt und ist auf Konzertreisen mit diversen Chören als Klavier- und Orgelsolistin in mehreren europäischen Ländern und in den USA aufgetreten. Sie ist Begleiterin diverser Sänger/innen und Instrumentalist/innen. Von 1991-2003 war sie Kantorin der Lukaskirche in Düsseldorf und seit Juli 2003 ist sie A- Kantorin an der Friedenskirche Duisburg- Hamborn und Kreiskantorin für Duisburg.



2. Sommerliches Orgelkonzert

Tapio Tiitu - Helsinki (Finnland)

Hauptorganist der berühmten Felsenkirche in Helsinki, Finnland


2. Sommerliches Orgelkonzert

am 18.07.2012, 20.00 Uhr

Tapio Tiitu, Helsinki (Finnland)

Antonio Diana (1835 – ?)
Fantasie

Aimo Känkänen (*1922 )
Fantasia

Joseph Bonnet (1884 – 1944)
Fiat Lux

J.S. Bach (1685 – 1750)
Fantasia und Fuge a-Moll BWV 561

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
- Adagio
- Scherzo
- Allegro

Jules Grison (1842 – 1896)
Toccata

Tapio Tiitu, Hauptorganist der berühmten Felsenkirche in Helsinki, gab sein Debüt als Organist mit 18 Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er machte sein Orgel Diplom 1969 an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Danach folgten Studienaufenthalte in verschiedenen Ländern. Tiitu zählt zu den begabtesten und außergewöhnlichsten internationalen Organisten, wie er in seinen vielen internationalen Verpflichtungen immer wieder unter Beweis stellt. Außer regelmäßigen Konzerten in ganz Finnland, hat er auch ganz Europa, Amerika und Australien, Russland und Japan als Organist bereist.


3. Sommerliches Orgelkonzert

Ansgar Schlei - Kreiskantor, Wesel


3. Sommerliches Orgelkonzert
am 25.07.2012, 20.00 Uhr

Kreiskantor Ansgar Schlei, Wesel

Georg Muffat (1653-1704)
Toccata septima (C-Dur) aus dem „Apparatus musico-organisticus” (1690)


Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621)
Ballo del granduca


Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Praeludium in D, BuxWV 139


Georg Böhm (1661-1733)
Partita über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“


Denis Bédard (* 1950)
Trois Pièces brèves (2008)
- Alla marcia
- Idylle
- Grand Choeur


Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia c-Moll, BWV 582


Ansgar Schlei studierte evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (A-Examen 2005). Ergänzende Orgelstudien absolvierte er bislang bei Bine Katrine Bryndorf, Carlo Hommel, Ton Koopman, Michael Radulescu, Reinhold Richter und Harald Vogel. Zudem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen, Hagen und Köln. Nach seinem Wirken als Kirchenmusiker in Springe/Deister und Hannover war Ansgar Schlei zeitweise Organist im Christus-Pavillon auf der Weltausstellung EXPO in Hannover; 2001-2006 war er Kantor an der Ev.-luth. Petri-Pauli-Kirchengemeinde Bad Münder am Deister.

2006 folgte Ansgar Schlei dem Ruf an den Willibrordi-Dom nach Wesel, wo er seitdem als Kantor tätig ist. Darüber ist er Kreiskantor im Kirchenkreis Wesel der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seine Konzerte führen ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland. Zum Repertoire an Orgelmusik von Ansgar Schlei zählen Werke aus allen Epochen, wobei ein besonderer Schwerpunkt in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts liegt.



4. Sommerliches Orgelkonzert

Stefan Iseke - Kreiskantor, Düren

Foto: Ria Flatten


4. Sommerliches Orgelkonzert

am 01.08.2012, 20.00 Uhr

Kreiskantor Stefan Iseke, Düren

Kontraste


Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Präludium D-Dur, BuxWV 149


Edgar Arro (1911-1978)
Fünf Kontraste
- Largo
- Allegro assai
- Lento
- Presto
- Allegro


Johann Gottfried Walther (1684-1748)
Concerto del Sigr. Meck, appropriato all’Organo
(Allegro – Adagio – Allegro)


Zoltán Kodály (1882-1967)
Epigramme (arrangiert für Orgel von Gábor Trajtler)
Nr. 5 Allegretto
Nr. 1 Lento
Nr. 7 Con moto


Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sechs Choräle von verschiedener Art (“Schübler-Choräle”)
- Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 645
- Wo soll ich fliehen hin, BWV 646
- Wer nur den lieben Gott lässt walten, BWV 647
- Meine Seele erhebt den Herren, BWV 648
- Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ, BWV 649
- Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter, BWV 650


Oskar Lindberg (1887-1955)
Gammal fäbodpsalm fran Dalarna


Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 538


Stefan Iseke, geboren 1967 in Köln, studierte evangelische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen/Ruhr. 1993 schloss er sein Studium mit dem A-Examen ab. Orgelkurse bei Prof. Christoph Bossert, Prof. Jon Laukvik, Prof. Christiane Michel-Ostertun u.a. schlossen sich an. Nach Kantoren-Stellen in Tarp (Nordelbien) und Datteln (Westfalen) ist Stefan Iseke seit 2004 hauptamtlicher Kirchenmusiker der Evangelischen Gemeinde zu Düren (Rheinland). Seit 2006 ist er zudem Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Jülich. In der Dürener Christuskirche steht ihm mit der viermanualigen Steinmeyer-Orgel mit 65 Registern aus dem Jahr 1967 eine der größten Orgeln der Rheinischen Landeskirche zur Verfügung. Neben der klassischen Orgelmusik widmet sich Stefan Iseke auch modernen Stilen; u.a. spielte er eine CD mit Orgelmusik für Kinder und eine HipHop-CD ein.



5. Sommerliches Orgelkonzert

Thomas Schmidt - Kreiskantor, KMD, Neuwied



5. Sommerliches Orgelkonzert
am 08.08.2012 , 20.00 Uhr

Kreiskantor KMD Thomas Schmidt, Neuwied

„Made in Germany“

Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Präludium und Fuge d-Moll

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809)
Fuge über die Tonfolge B-A-C-H

Thomas Schmidt (* 1960)
Choralpartita über „Christ ist erstanden“ (Improvisation)

Johannes Brahms (1833-1897)
aus den Choralvorspielen, op. 11:
O Welt, ich muß dich lassen
O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen

Johann Gottfried Walther (1684-1748)
Concerto h-Moll del Sgr. Meck
- Allegro
- Adagio
- Allegro

Wolfgang Stockmeier (* 1931)
Toccata III (1978)

Max Reger (1873-1916)
Canzonetta aus: Sechs Trios, op. 47



Thomas Schmidt
aus „Choralminiaturen“:
Wie soll ich dich empfangen
Stille Nacht, heilige Nacht
Heut triumphieret Gottes Sohn
Nun bitten wir den Heiligen Geist
Nun jauchzt dem Herren, alle Welt
Verleih uns Frieden gnädiglich
All Morgen ist ganz frisch und neu
Wie lieblich ist der Maien


Richard Beyer (* 1958)
Toccata-Carioca „Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt“



Thomas Schmidt studierte evangelische Kirchenmusik in Köln (A-Examen mit Auszeichnung) und Dirigieren in Berlin (Kapellmeister-Diplom). In Berlin war er Kantor und Assistent beim „Berliner Konzertchor“. Seit 1993 ist er Kantor an der Marktkirche in Neuwied und Kreiskantor des Kirchenkreises Wied. Er ist Mitglied im „Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik der Evangelischen Kirche im Rheinland” und Dozent für die unterschiedlichsten Themen in einigen Landeskirchen. Lehraufträge an der Musikhochschule Köln (Dirigieren 1997-1999, Hymnologie und Gemeindesingen seit 2009) runden sein Tätigkeitsfeld ab. 2011 erfolgte seine Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.


6. Sommerliches Orgelkonzert

Ulrike & Claus von Weiß

Musiker aus Düsseldorf


6. Sommerliches Orgelkonzert
am 15.08.2012, 20.00 Uhr

Ulrike von Weiß, Orgel
Claus von Weiß, Whistles & Low Whistles

“PLANXTIES & AIRS”

Musik für Orgel, Whistles & Low Whistles
Traditionelle Musik aus Irland und England, Melodien von Claus von Weiß


The Lilting Banshee / The Blarney Pilgrim / The Lilting Fisherman (Trad.)
Ein Geist, ein Pilger, ein Fischer - was für eine bunte aber höchst musikalische Gesellschaft. „Lilting“ ist eine alte irische Gesangstechnik, die traditionelle Tänze statt mit Instrumenten mit der Gesangsstimme wiedergibt.


Atlantis (Claus von Weiß)
Eine Melodie voller düsterer und dramatischer Würde,
benannt nach dem geheimnisumwitterten, untergegangenen Atlantis


The Lark In The Morning / The Lark On The Strand (Trad.)
Zwei Jigs aus Irland, die munteres morgendliches Vogelzwitschern nachahmen


King Of The Fairies / Bill Hart’s Jig (Trad.)
Der “Feenkönig”, ein fast swingender Setdance aus Irland, gefolgt von einem temperamentvollen Jig


Don't Want To Write No Sad Tunes (Claus von Weiß)
Viele der eigenen Melodien sind melancholisch oder traurig. So entstand dieser Titel,
und die Melodie dazu ist wieder einmal von trauriger Schönheit.


Drowsy Maggie / The Ivy Leaf (Trad.)
Zwei druckvolle Reels, die dem Titel des ersten zum Trotz
so ganz und gar nichts Schläfriges an sich haben.


The Tender Soul Within (Claus von Weiß)
Geschrieben zur Beerdigung einer lieben Freundin, einer zarten Seele, verborgen hinter einer großen Gestalt und einer kräftigen Stimme


Daylight Fading / The Kid On The Mountain / Morrison’s Jig
(Claus von Weiß / Trad. / Trad.)
Die Melancholie des vergehenden Tages hingebungsvoll genossen, um dann durch zwei traditionelle irische Jigs und ihre Energie und Lebensfreude abgelöst zu werden - zwei Seiten, die zusammen gehören.


My Darling Asleep / Six Penny Money / The Merry Blacksmith (Trad.)
Zwei traditionelle Jigs und ein Reel aus Irland, alle drei so schwungvoll und munter,
dass die Liebste wohl nicht mehr lange schlafen wird.

Alle Arrangements: Planxties & Airs, Ulrike und Claus von Weiß


Traditioneller Musik aus Irland mit ihrer tänzerischen Fröhlichkeit, aber auch ihrer melancholischen Verträumtheit haben sich Planxties & Airs verschrieben, dazu kommen Stücke aus England, Schottland und eigene Melodien. In der irischen Musik fest verankert sind die Whistle und ihre tiefe Variante, die Low Whistle, hier treffen sie nun auf die „Königin der Instrumente“, wie die Kirchenorgel gerne genannt wird. Und im gemeinsamen fröhlichen Tanz wie auch der vereinten melancholischen Klage erweist sich das ungewöhnliche Paar Orgel und Whistle als eine anscheinend im irischen Himmel geschlossene Verbindung: Planxties & Airs.


Claus und Ulrike von Weiß, Musiker aus Düsseldorf, die sich in verschiedenen Projekten sowohl der Folkmusik als auch der Alten Musik widmen, gestalten das Konzert. Das Programm besteht aus irischen, schottischen und englischen Melodien und darüberhinaus Stücken von Claus von Weiß im britischen Idiom. Sämtliche Arrangements der Melodien stammen von den beiden Musikern, die so ihren ganz persönlichen Stil in die traditionelle Musik einbringen. Zu hören sind Planxties, die Komponisten wie Turlough O’Carolan ihren Gastgebern oder auch einer adligen Gönnerin gewidmet haben, Airs, ruhige, frei schwingende Stücke, darüberhinaus schnelle Jigs und Reels im 6/8 Takt bzw. 4/4Takt. So bietet das Programm ein breites musikalisches Spektrum von meditativer Ruhe bis hin zu losgelassener tänzerischer Fröhlichkeit.

Weitere Informationen - auch über die aktuelle CD - gibt es auf der Website des Duos: www.planxties-airs.de .


Biographien

Ulrike von Weiß studierte evangelische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf (Abschluss A-Examen). Weitere Studien folgten u.a. bei Marie-Claire Alain, Albert de Klerk und Harald Vogel. Sie ist seit 1986 Mitglied der English-Folk-Gruppe „Morris Open“ und gründete zusammen mit ihrem Mann zwei weitere Formationen: 1994 das Ensemble für Alte Musik „Trutz Nachtigall“ und 2004 das Duo „Planxties & Airs“, außerdem ist sie Mitglied des Duos „Cantiga“ für Musik von Mittelalter bis Frühbarock. Seit 1987 ist sie Kantorin der Evangelischen Heilig-Geist-Kirche in Düsseldorf.

Claus von Weiß ist seit 1971 in verschiedenen Ensembles als Folkmusiker tätig. Er gründete 1984 die English-Folk-Gruppe „Morris Open“ und zusammen mit seiner Frau 1994 das Ensemble „Trutz Nachtigall“ und 2004 das Duo „Planxties & Airs“. Hauptberuflich ist er heute als Berufsschulpfarrer tätig. Seit 2000 beschäftigt er sich intensiv mit den Instrumenten Whistles und Low Whistles.


Planxties & Airs

Traditioneller Musik aus Irland mit ihrer tänzerischen Fröhlichkeit, aber auch ihrer melancholischen Verträumtheit haben sich Planxties & Airs verschrieben, dazu kommen Stücke aus England, Schottland und eigene Melodien. In der irischen Musik fest verankert sind die Whistle und ihre tiefe Variante, die Low Whistle, hier treffen sie nun auf die „Königin der Instrumente“, wie die Kirchenorgel gerne genannt wird. Und im gemeinsamen fröhlichen Tanz wie auch der vereinten melancholischen Klage erweist sich das ungewöhnliche Paar Orgel und Whistle als eine anscheinend im irischen Himmel geschlossene Verbindung: Planxties & Airs.






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